Xuzhou

Am Montag Morgen brachte uns der Superschnellzug mit ca. 300 km/h nach Xuzhou.
Dort gab es erst viel zu essen, danach eine schnelle Stell- und Ansingprobe in einem erneut architektonisch beeindruckenden Theater. Dort sollten wir dann, gemeinsam mit dem Chor aus Kasachstan das letzte Konzert der Reise singen.
Nachdem dreimal der selbe Imagefilm über Xuzhou gezeigt war (eine Stadt wie ein tiefgründige Buch, wie eine Melodie, die dir nicht aus dem Kopf geht, von Osten bis Westen das Beste, glücklichste Stadt Chinas, amazing, magnificent, charming, etc.) war dann knapp 25 Minuten zu spät das Publikum vollständig und der Auftritt konnte beginnen.
Endlich durfte der Chor sein gesamtes Programm präsentieren.

Etwas irritierend war dabei für mich im Publikum sitzend und für die Kinder auf der Bühne stehend die chinesische Konzertkultur. Schon an den Tagen vorher war es üblich, dass gesprochen wurde und Handys omnipräsent waren. Dank Störsender im Theaterraum und Mensch mit Laserpointer, der, sobald im Publikum jemand ein Handy zückte, um Fotos oder Videos zu machen, diesen mit Laserstrahl aufforderte, das zu unterlassen, fiel uns das während der vorhergehenden Konzerte allerdings nicht so auf. In Xuzhou war es dafür umso unruhiger, obwohl das Publikum merklich von dem auf der Bühne Präsentiertem begeistert war.

Nach dem Konzert gab es wieder viel zu essen, bevor wir dann mit dem Zug zurück nach Shanghai fuhren, um ins letzte Hotel der Reise einzuchecken.

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