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Wer sucht, der findet (nicht) das chorakademische Geo-caching

Es kommt nicht oft vor, dass Frau Fischer darum bittet die Handys mitzubringen, doch heute geschah das unfassbare Wunder (auf Platz 1163 der Wunderliste kurz nach Jonathan M. kommt pünktlich zum verabredeten Treffpunkt und vor Christopher P.  spielt was in den Noten steht). Ursache des scheinbar übersinnlichen metaphysischen Mirakels war eine systematisch geplante Schatzsuche der modernen Art im Stile der inzwischen weitverbreiteten Geo-caching-Bewegung. Heimlich und ohne Mitwisser auf der gemeinen Chorebene versteckte Felix P. einen Schatz, sowie zehn Hinweise auf selbigen, an allen schönen Ecken von Leutkirch. Zwei waren an der selben Ecke während die anderen oft mehrere hundert Gummibärchenminuten auseinander lagen (1 Gummibärchenminute ist die Länge des Weges die ein Kinderchorkind zurücklegt während es ein Gummibärchen isst). Um die Suche entspannter und schneller zu gestalten wurde der Chor in zehn Gruppen aufgeteilt, die jeweils alle zehn Punkte ablaufen mussten. Die Gruppe wurden größtenteils mit ausreichend GPS-fähigen Geräten und je einem mit einem Mindestorientierungssinn gesegneten Gruppenführer (nur solange der Vorrat reichte) ausgestattet. Nach einem letzten Mittagsmahl stieben die einzelnen Gruppen zu ihren erst Destinationen aus, wobei einzelne letztere in der Eisdiele fanden. Nach Erreichen der Ziele begab man sich auf die Suche nach den anderen Hinweisen.

Erschwert wurde die Suche durch das schöne Wetter, sowie durch nicht auffindbare Hinweise und die vereinzelt angewendete Verwirrungstaktik,  Hinweise nach einer halbstündigen Suche noch schwerer zu verstecken. Niemand schummelte. Als am Ende des Tages auch wirklich jede Gruppe jeden Hinweis einmal entdeckt hatte traf man sich am großen Schatz, welcher, wie der Zufall es wollte auf dem Gelände des Hauses Regina Pacis versteckt wurde. Es gab Melone, Toblerone und irgendwann dann auch Abendessen.

Und die Moral von der Geschicht: Ehrlichkeit siegt, Melone gibt es trotzdem.

Siegerbilder mit Melonen:

Von Fahren und Fliegen Von Graf von Zeppelin durch die Werft geführt

Zukünftige Maschienenbauingenieure, Studienabbrecher und sonstiger Pöbel inspizierten heute zu achzehnt und in Geleit von Frau Fischer und Herrn Philippi (jedoch ohne die hochgeschätzte Anwesenheit von M. Hafner) die Friedrichshafener Werft der Zeppeline. Dort empfing uns die ehrbare Maus aus dem gleichnamigen, gleichsam unterhaltsamen als auch lehrreichen Lustspiel für Kinder, sowie der durchlauchtigste und findigste Graf von Zeppelin persönlich. Wir erhielten einen Überblick über den Bau dieser Zeppelin genannten Schiffe des Himmels , die dabei verwendeten Baustoffe und die möglichen Einsatzmöglichkeiten desselbigen in seinem fertigen Aggregatzustand, welcher im Inneren gasförmig zu sein pflegt.

Nun scheint es uns an der Zeit noch einmal auf unsere ergebene Bitte zur Spende zu verweisen, denn unser Chor soll schöner werden und das geht nur mit einem, oder BÄSSer zehn Zeppelinen vom Stückpreis zu je ca. 60.000.000 Euro (zum einfacheren Vergleich entspricht dies 120.000.000 Mark). Mögliche Einsatzgebiete für uns als Chor:

  • Flug auf die Seebühne der Bregenzer Festspiele
  • dezenter und praktischer Ersatz des sehr teuren Tourneebusses und dessen Fahrer
  • Start direkt vom Theatervorplatz
  • Öffentlichkeitsarbeit auf der Außenhülle
  • Beschleunigung der oft sehr zeit-intensiven Stadtbesichtigungen
  • mehr Proben
  • bessere Konzerte
  • Erreichen höchster Lagen auch für Ältern und Bässe (im Notfall durch Einatmen des Heliums)
  • Möglichkeit zur Ausbildung zu Maschinenbauern und Piloten
  • Gewinnung neuer eigener Proben-, Konzert- und Klangräume (in der Ballonhülle)
  • Unabhängigkeit von Infrastruktur (Weltweit)
  • luxusorientiertes Reisen
  • eigene Hüpfburg
  • Erschließung neuer Raumdimensionen (Beispielsweise für Choreographien – dritte Raumdimension nur in eine Richtung nutzbar, ebenso wie die Zeitdimension)
  • Verbesserung der Gruppendynamik durch unkomplizierte Entsorgung störender Faktoren

KAUFEN WIR ZEPPELINE! SIE SIND SEHR GUT!

“Im külen Stollen[…]”

11:07 Uhr – Wir, die schola cantorum, stehen vor unserem Bus. Die Stimmung ist locker, die Blicke planlos. Plötzlich zerreißt ein gellender Schrei die allgemeine Planlosigkeit:”FOLGT! STEFAN! PHILLIPPI!!!”  …und wir folgten Herrn Phillippi.

Das Ziel ist erreicht und der Chor komplett im Rahmen seiner Möglichkeiten und den Umständen entsprechend komplett.  Wir teilen uns in drei Gruppen auf und beginnen die Führung in zwei Gruppen. Während die erste Gruppe bereits in den Tiefen des Berges verschwanden, wie die Zwerge in Moria, machte es sich die zweite Gruppe in den Sitzen des bergwerkseigenen Kinos gemütlich und wurde durch ein Video und einen sehr kompetenten Mitarbeiter vorbereitet.

Wir lernen: Graphit ist ein sehr besonderes und vielseitiges Mineral. Neben seiner populärsten Nutzung als Bleistiftmine wird es auch zur Herstellung von elektronischen Geräten wie beispielsweise Computern, Handys oder Autobatterien verwendet. Aber auch in Baustoffen wie Dämmungen kann Graphit ein Bestandteil sein.

Nach dem Kinobesuch verschwanden auch wir in den wunderbar kühlen Stollen. Neben den hallenden Schritten des Chores schallte in monotoner Regelmäßigkeit  das Krachen der knallgelben Helme an die oft sehr niedrige Bergwerksdecke durch die Gänge. Unterbrochen wurde die Geräuschskulisse immer wieder von den sehr authentischen Vorträgen des Bergwerksführers, welcher selbst früher in eben jenem Bergwerk arbeitete.

Zum Dank taten wir, was wir am besten können – und sangen. Dabei erlebten wir nicht nur die besondere Akustik eines Bergwerkes, sondern konnten auch noch zwei ehemaligen Bergmännern eine Freude machen.

Die Schola Cantorum in der Therme

Nach einem entspanntem Frühstück und einer kleinen Probe, zum Einsingen  letzter Korrekturen an einigen Stücken, fuhren wir mit “Moby Dick” nach Bad Kreuznach. Dort angekommen ließen wir uns erst einmal unser Mittagessen schmecken. Nach einer kurzen Ansinge- und Stellprobe sangen wir um 15 Uhr unser Konzert im Haus des Gastes. Nach Beendigung dieses Konzertes gingen die meisten Sänger/innen in die Salzwassertherme, wo nach kurzer Zeit das einzige Süßwasserbecken zu einem Spaßbad wurde. Nach 2 Stunden des Getobes und auch für einige der Entspannung bestiegen wir wieder unser     8-rädiges Gefährt und kehrten müde und zufrieden wieder in Kyllburg ein…

(Entschuldigung: Wegen mangelnden Filmmaterials konnten wir heute kein Podcast schneiden)

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Geländespiel in Kyllburg

Heute war eine relativ ruhiger Tag, an dem wir weder in einer Probe und schon gar nicht in einem Konzert sangen. Anstatt, wie sonst, mit einer Probe, begannen wir heute, unter dem Motto: “Piraten”, unser Geländespiel. Der Chor wurde dazu in sechs Teams eingeteilt, die verschiedene Aufgaben erfüllen mussten. Da das Wetter leider nicht ganz mitspielte musste das Spiel, von dem ganzen Tag, auf den Vormittag gekürzt werden. Unter anderem stand auf dem Programm: Ziel werfen, mit verbundenen Augen durch ein Labyrint geführt zu werden und vieles mehr….                                                                                                   Pünktlich zum Mittagessen waren die meisten Aufgaben abgeschlossen und wir hatten Zeit uns ein wenig zu entspannen und unsere Piratenlied, dass jedes Team dichten und komponieren sollte, fertig zu stellen. Vor dem Abendessen wurde wieder getanzt um den Hunger anzuregen. Zum Tagesabschluss trug jedes Team sein Liedchen vor und damit war der Tag schon fast wieder zu Ende…IMG_4848 IMG_4886 IMG_4917 IMG_4908 IMG_4988 IMG_4859 IMG_5008DSC_0717 DSC_0754 DSC_0780

Die Schola Cantorum in der Stadt mit Stern

Um 11:00 Uhr rollte der Doppelstock-Bus, mit dem wunderschönen Namen “Moby Dick”, in Richtung Gerolstein. Dort wurden wir von einer Mitarbeiterin der Gerolsteiner-Abfüllwerken in Empfang genommen. Nach einem kurzem, Werbefilm und einer kleinen Wasserverkostung wurden wir durch die Produktion geführt. Nachdem wir das Gerolsteiner-Werk ausgiebig begutachtet hatten, wurden wir mit dem Bus zu unserem Auftrittsort gebracht. Da wir bis zu unseren ersten “Straßen-Auftritt” noch etwas zeit hatten durften wir unsere Zeit nutzen um die Stadt unsicher zu machen. Pünktlich um 17:00 Uhr standen wir in der Gerolsteinerfußgängerzone und sangen unser erstes (von drei) Konzert. Nach unseren zweiten, ebenfalls sehr schönem Konzert hatten wir wieder ein wenig Zeit. Wir nutzten diese um etwas zu essen und um bei einer Jazzband, die ebenfalls in der Fußgängerzone spielte, zu tanzen. Um 20:30Uhr hatten wir schließlich auch das letzte konzert gesungen, zogen uns um, fuhren mit dem bus wieder nach hause und gingen ins Bett…

Nur die Betreuer und das Dokuteam zogen sich in ihre Büros zurück…

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