Archiv der Kategorie: Chorleben

Raus aus dem Weihnachtstrubel

An alle die aus nah und fern schon lange auf ein neuerliches Klangerlebnis der Chorakademie freuen und sich noch dazu vom Déjà-vu-Erlebnis „Weihnachtstrubel“ durch Engelsklänge erholen wollen, hier die Termine unserer diesjährigen Adventskonzerte.
Wir freuen uns auf euer zahlreiches Kommen!

Das Konzert der Nachwuchs-, Kinder- und Jugendchöre am Samstag den 16. 12. 17 um 17.00 Uhr in der Reglerkirche
Kirche ist nur ein wenig geheizt, Wolldecken und Daunenjacken können also gerne mitgebracht werden.

Das Konzert der Spatzen-, Nachwuchs- und Jugendchöre am Sonntag den 17.12.17 um 16 Uhr in der St. Wigberti-Kirche
Hier sind die Wolldecken, Daunenjacken, eventuell auch Wärmflaschen und Salbeitee, in alter Chortradition, wärmstens zu empfehlen, denn die Kirche ist leider ungeheizt, aber wir hoffen ihr kommt trotzdem, denn wir singen auch im Kalten mit Freuden für euch.

Trotz des Schlafdefizites

Ein letztes Mal fuhren wir mit den Gastfamilien durch Blois-City zum Bus der mit französischer Pünktlichkeit, also etwa eine halbe Stunde später, die Bushaltestelle an der Bibliothek verließ. Vorher gab es natürlich das typische Abschiedsszenario, eigentlich wollte ja keiner weg. Doch mit „May the road“ mussten wir dann endgültig in den Bus steigen, uns anschnallen und Blois verlassen. Grabesstille im Bus, zumindest bis ein gellendes Lachen seitens Gesine die Ruhe zerstörte und die Schlafenden aufschrecken ließ. Nachdem nun eh schon alle wach waren konnten die Spielrunden beginnen, herausgefunden werden, dass Weihrauch high machen kann und die Zucht neuer Chorsänger beschlossen werden. Für Unterhaltung war also gesorgt, denn der Gesprächsfluss wurde durch merkwürdige Halbsätze angeregt!
Alle zwei Stunden hieß es: Alle Mann von Board, Mobby Dick braucht eine Pause! Die Chorsänger trieb es sogleich zur Toilette und davor bildeten sich lange Schlangen.
Zurück im Bus wurden immer mal wieder die Sitzplätze getauscht, um unsere liebe Chorleiterin zu verwirren. Was sich über die weitere Fahrt zu einer Art Running-Gag entwickelte. Nach einem Stopp bei der weltmarktbeherrschenden Fastfoodkette, bei der sich einige Chorsänger eindeckten und erfuhren, dass Pommes vegan sind, waren wir auf der Zielgerade und erreichten nach weiteren 2 Stunden Fahrt Erfurt, wo Mobby Dick die verschlungenen Chorakademie-Sänger auswarf und ein wenig später auch in Weimar hielt. Beide Male konnte man sich kaum aus den Umarmungen lösen und der Abschied fiel wie immer schwer, wie gern wäre man trotz Schlafdefizites noch ein bisschen länger geblieben…

Mit freundlicher Unterstützung eines Dokuteambewerbers

Ein Tag in Blois

Am Nachmittag stand wieder einmal eine Schlossbesichtigung an, diesmal jedoch auf dem Hausberg(hügel) von Blois. Die Schlossherren waren hier die Gleichen, wie von Chambord aber das Anwesen ist deutlich kleiner. Überall findet man kleine Stachelschweine, die die Macht symbolisieren sollen. Die Führung ging diesmal über Audioguides, die die Chorsänger mehr oder weniger intensiv nutzten. Ein Tag in Blois weiterlesen

Weihrauchnebel

Katholischer geht es wohl nicht, aber wir wurden ja gewarnt. Beim Hochamt mit den Choristes, also uns, wurden wir natürlich kräftig mit Weihrauch eingenebelt und durften ein paar Stücke aus unserem Programm darbieten. Nicht nur die Zeremonie an sich, auch die Deutschkenntnisse des Bischofs waren eindrucksvoll. Er hielt uns nämlich nicht nur die Predigt ein Zweites Mal auf Deutsch, sondern erzählte uns im Anschluss des Gottesdienstes auch noch viel  zur Kirchengeschichte. Da dies unser letztes Konzert war und wir alle nocheinmal die schicken Chorköeidungen anhatten nutzeen wir die schöne Kulisse und machten noch ein paar Fotos bevor wir in den Gastfamilien zu Mittag speisten.

Neue Bekannte

Nach den intensiven Proben in Dörnfeld, bei denen nur abends Zeit für soziale Aktivitäten blieb und einer anstrengenden, ewig langen Busfahrt konnten wir heute einmal halbwegs ausschlafen, denn der in der Zeitung angekündigte Flashmob auf dem Markt fand erst kurz vor Mittag statt. Mit „Love maybe“ zogen wir, natürlich nach vorheriger Absprache, von vier Seiten, an den Ständen voller Obst, Gemüse, Käse und anderen Köstlichkeiten vorbei und trafen uns in der Mitte um weiter Stücke zu singen.

Die Gasteltern standen begeistert drumherum und verteilten noch schnell ein paar Flyer für das abendliche Konzert an Unbeteiligte. Es half tatsächlich, der Saal war voll, es mussten sogar Leute auf den Treppen sitzen.

Doch einen Schritt zurück, denn es gab ja auch noch eine Mittagspause, die sehr unterschiedlich verbracht wurde: Einige trieb es auf eigene Faust durch die Stadt, andere verbrachten die Zeit in ihren Gastfamilien, oder schliefen.

Egal wie alle trafen sich am späten Nachmittag außerhalb der Stadt in einer Art Kulturzentrum, wo die Chorbegegnung stattfinden sollte. Wir sangen nicht nur gemeinsam, sondern es wurde nach dem Konzert auch fleißig gegessen, getanzt und die Chorfreundschaft gepflegt.

Tränen, lächelnde Gesichter und Dankesbekundungen Das Konzert in der Kathedrale zu Blois

Nach einer kurzen, aber bis fast zum Ende, effektiven Stellprobe und dem im vorherigen Beitrag schon erwähnten Abendessen in den Gastfamilie, hatten wir am heutigen Abend wohl unser Paradekonzert, in der wunderschönenen gotischen Kathedrale von Blois. Da der Abend schon erwas fortgeschritten war, lag die Kathedrale im Dämmerlicht und es kam eine gemütliche, aber von Nachklang geprägte Stimmung auf. Wir sangen ein rein geistliches Programm, die Männer rührten mit ihrem Ave Maria mal wieder die Welt zu Tränen und sogar die modernen Varianten kamen bei diesem Publikum gut an, oder sie waren sehr großzügige Höflichskeitsklatscher. Unterbrochen wurde das Konzert für ein kleines Zwischenspiel an der Orgel von Liszt, passend zur Städtepartnerschaft Blois-Weimar, und einem Interview mit Frau Fischer. Beschlossen wurde der Tag, der mit glücklichen Gesichtern und vielen Dankesbekundungen seitens der Zuhörer durchaus erfolgreich war, mit einem Umtrunk und Keksen…

Schlaftrunkend Eine etwas längere Busfahrt nach Frankreich

4:45 Uhr  schafften es einige mutige, hyperaktive Chorsänger ihre Stimmen erschallen zu lassen um uns Armen möglichst angenehm aus den Betten zu scheuchen. Auf dem Weg ins Bad begegneten einem noch müdere Gesichter als sonst. Schlaftrunkend wechselte man leidvolle Blicke und schleppte sich, nachdem man seine Sachen irgendwie in den Koffer transportiert hatte, zum Frühstück. Kaum hatten alle ihren ersten Bissen hinuntergekriegt kam das Geburtstagskind Paula herein und sie wurde mit Hilfe von Wunderkerzen und  wegen der ungewöhnlichen Uhrzeit, nur halbwegs fröhlichem Gesang gratuliert. Doch die Ruhe währte nicht lange, denn um sechs Uhr sollte der Bus rollen und bis dahin musste er ja auch noch beladen werden…

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