Archiv der Kategorie: schola cantorum

Eine Reise… Beim Deutschen Chorwettbewerb in Freiburg

Eine Reise, die ist lustig,

Eine Reise, die ist schön,

… denn da kann man vom Turm aus die Autobahn sehen.

…denn da sind keine Wehen und kein Sterben geschehen.

…denn da gab es ein schönes Konzert zu überstehen.

…denn da hat man beim Schlaf das Kissen anzuflehen.

…denn da hilft ein langes Lied aufzustehen.

…denn da hört man andere Chöre ihr Schicksal drehen.

…denn da muss man Stellproben ohne Klavier durchstehen.

  • „Ihr tanzt Namen, ich tanze Töne“

#schlagfertigerkorrepetitorohneklavier2018

…denn da kann man einer Chorleiterin beim Lachen zusehen.

„Wenn der Fuchs spricht, schweigen die Tauben“

#chorsingender2018

Der Chorwettbewerb in Sondershausen

Es ist schon ein gewagtes Unternehmen, mit vier Chören gleichzeitig zu einem Chorwettbewerb zu fahren. Sechs Busse waren nötig, um die über 270 Kinder und Jugendlichen am frühen Morgen aus Weimar und Erfurt abzuholen und zur Musikakademie nach Sondershausen zu bringen.

Dort traten gestern beim Thüringer Landeschorwettbewerb 15 verschiedene Ensembles in verschiedenen Kategorien an: Frauen- und Männerchöre, gemischte und Kammerchöre, ein Vokal-Pop-Ensemble – und natürlich Kinder- und Jugendchöre. Die beiden letzten Kategorien bestanden dabei fast ausschließlich aus den Chören von Cordula Fischer, die auch insgesamt über die Hälfte aller Teilnehmer stellten.

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Der Chorwettbewerb in Sondershausen

Es ist schon ein gewagtes Unternehmen, mit vier Chören gleichzeitig zu einem Chorwettbewerb zu fahren. Sechs Busse waren nötig, um die über 270 Kinder und Jugendlichen am frühen Morgen aus Weimar und Erfurt abzuholen und zur Musikakademie nach Sondershausen zu bringen.

Dort traten gestern beim Thüringer Landeschorwettbewerb 15 verschiedene Ensembles in verschiedenen Kategorien an: Frauen- und Männerchöre, gemischte und Kammerchöre, ein Vokal-Pop-Ensemble – und natürlich Kinder- und Jugendchöre. Die beiden letzten Kategorien bestanden dabei fast ausschließlich aus den Chören von Cordula Fischer, die auch insgesamt über die Hälfte aller Teilnehmer stellten.

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Die Bühne ist eröffnet

In diesem Moment gönnen sich die Chöre – und vor allem die Chorleiterin – eine kurze, wohlverdiente Pause. Die offene Bühne, das gemeinsame Abschlusskonzert aller Teilnehmer des Landeschorwettbewerbs in Sondershausen, ist in vollem Gange. Nachwuchs- und Kinderchöre haben ihre Auftritte bereits bewältigt, und gleich hat auch der Jugendchor noch einmal die Gelegenheit, sein Können nicht nur den Zuhörern, sondern auch den anderen Ensembles zu demonstrieren. Bis dahin lauschen und lauschten wir unter anderem den hervorragenden Darbietungen der Juppies aus Weimar, dem Kammerchor der Erfurter Universität und den Männerstimmen der Jenaer Philharmonie.

Nach diesem gemeinsamen Konzert erfahren wir in der Preisverleihungszeremonie um 17:00 Uhr dann endlich, wie unsere Chöre abgeschnitten haben – die Ergebnisse gibt es dann natürlich hier.

Trotz des Schlafdefizites

Ein letztes Mal fuhren wir mit den Gastfamilien durch Blois-City zum Bus der mit französischer Pünktlichkeit, also etwa eine halbe Stunde später, die Bushaltestelle an der Bibliothek verließ. Vorher gab es natürlich das typische Abschiedsszenario, eigentlich wollte ja keiner weg. Doch mit „May the road“ mussten wir dann endgültig in den Bus steigen, uns anschnallen und Blois verlassen. Grabesstille im Bus, zumindest bis ein gellendes Lachen seitens Gesine die Ruhe zerstörte und die Schlafenden aufschrecken ließ. Nachdem nun eh schon alle wach waren konnten die Spielrunden beginnen, herausgefunden werden, dass Weihrauch high machen kann und die Zucht neuer Chorsänger beschlossen werden. Für Unterhaltung war also gesorgt, denn der Gesprächsfluss wurde durch merkwürdige Halbsätze angeregt!
Alle zwei Stunden hieß es: Alle Mann von Board, Mobby Dick braucht eine Pause! Die Chorsänger trieb es sogleich zur Toilette und davor bildeten sich lange Schlangen.
Zurück im Bus wurden immer mal wieder die Sitzplätze getauscht, um unsere liebe Chorleiterin zu verwirren. Was sich über die weitere Fahrt zu einer Art Running-Gag entwickelte. Nach einem Stopp bei der weltmarktbeherrschenden Fastfoodkette, bei der sich einige Chorsänger eindeckten und erfuhren, dass Pommes vegan sind, waren wir auf der Zielgerade und erreichten nach weiteren 2 Stunden Fahrt Erfurt, wo Mobby Dick die verschlungenen Chorakademie-Sänger auswarf und ein wenig später auch in Weimar hielt. Beide Male konnte man sich kaum aus den Umarmungen lösen und der Abschied fiel wie immer schwer, wie gern wäre man trotz Schlafdefizites noch ein bisschen länger geblieben…

Mit freundlicher Unterstützung eines Dokuteambewerbers