Archiv der Kategorie: Tournee 2010

Die Presse über uns: “Wunderschönes Chorkonzert”

Philharmonisch – Erfurter Jugendliche in St. Andreas in Nesselwang

Es war ein Vergnügen zu sehen, mit wie viel Freude, Enthusiasmus und Akkuratesse die über 60 Mitwirkenden des Philharmonischen Kinder- und Jugendchors der Musikschule Erfurt das Konzert «Töne des Himmels – Klänge der Welt» in der Pfarrkirche St. Andreas in Nesselwang darboten. Die 36-jährige Dirigentin Cordula Fischer, selbst Chorsängerin in bekannten Kammer- und Frauenchören, leitet schon seit 1999 diesen Chor und führte ihre Sängerinnen und Sänger beim Thüringer Landeschorwettbewerb 2009 zu dem Prädikat «sehr gut» und beim Deutschen Chorwettbewerb in Dortmund zu einem «guten Erfolg».

15 Auftritte haben die jungen Chorsänger bei ihrer vierten Deutschlandtour in südlichen Bayern und in Innsbruck zu bewältigen. Vor Nesselwang sangen sie schon in Leutkirch, Oberstdorf und Wangen, wo sich mehrere Hundert für ihr Konzert interessierten. Für die Gruppe und ihre Leiterin hätte der Blick auf die fast leeren Bankreihen der Nesselwanger Kirche, in denen nur etwa 30 Zuhörer saßen, ernüchternd und deprimierend sein können. Aber nichts davon war in ihren wunderschönen Darbietungen zu spüren. Die jungen Leute sangen begeistert und begeisternd so, als ob Viele zu ihrem Konzert gekommen wären.

Von Messgesängen bis zu Schuberts «Ave Maria»

Eröffnet wurde das Konzert mit Messgesängen der kontemporären amerikanischen Komponistin Emily Crocker (geboren 1949), die alte Texte in moderne Musik übernahm. Johann Sebastian Bachs Choral «Komm süßer Tod», ganz ungewöhnlich arrangiert von Knut Nystedt (geboren 1915), ließ durch unterschiedliches Aushalten der Töne und Positionierung der Sänger im Altarraum und an den Seitenwänden ganz neue und spannende Klangwellen entstehen.

«Hewenu shalom aleichem» hat die Leiterin speziell für ihren Chor arrangiert, ebenso wurde das «Ave Maria» von Franz Schubert (1797 bis 1828) von Professor Rüdiger Hamm auf den Chor zugeschnitten.

Bei einem wiederentdeckten Lied von Johann Friedrich Doles (1715 bis 1797) – «Ich danke dir von gantzem Hertzen», einer sogenannte Rollenmotette – sang der Bass eine Arie und die Oberstimmen begleiteten. Auch Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 bis 1847) hatten sie neben anderen Komponisten im Repertoire. Die jungen Akteure zeigten in beeindruckender Weise, wie schön, abwechslungsreich und erbauend Chorgesang ist und erhielten langen, begeisterten Beifall. (cc)

(http://www.all-in.de/nachrichten/allgaeu/fuessen/Fuessen-Wunderschoenes-Chorkonzert;art2761,827500)

Der letzte Tag in Bildern

St. Klara Nürnberg
Letzte Besprechungen für die Danksagungen
Erstes blättern durch die Fotoalben
Ansturm beim überreichen der Zitronenportraits
Der Schweigefuchs lebt
Grenzenlose Freude
Zitronenportraits Benni
Johanna - Zitrone in den Mund nicht in die Augen
Paula - schmeckts?!
Aufbruchsstimmung
Eis essen
Nach der Tournee...
...ist vor der Tournee!

Photos: PKJC/Vincent Müller & Stephan Mahn

Meine Damen und Herren, das Dokuteam!

Liebe Mitsängerinnen und Mitsänger, Eltern, Chorleiterinnen, Freunde der Chorleiterinnen, Freunde des Chores und der amerikanischen Volksmusik,
nach über 2 Wochen Wundtipping, Fotoscheu und Kameraarm (zu vergleichen mit Tennisarm) ist es nun endlich so weit:
Das Dokuteam präsentiert sich – ausnahmsweise! – vor der Kamera.

Wir bedanken uns bei allen Filmstars dieser Tournee, allen voran den dreien Camilla, Emy und Anton, aber auch bei allen anderen, die – meistens ungestellt – vor der Kamera rumhüpften, bei den aufbauenden Kommentatoren und positiven Rückmeldungen, bei allen Klicks und allen Scrolls hier auf dem Blog, und nicht zuletzt, für Merci’s und Cookies 🙂

Danke an die Organisation, an die Leitung, und eigentlich an alle für diese wunderbare Tournee. Nur noch 50 Wochen bis zur nächsten!

Wir wünschen euch noch ein letztes, kleines Allgäu-grinsen…

Heute kann es regnen, stürmen oder schnein

Die Vögel sangen, die Sonne ging auf und das Dokuteam verweilte zu Teilen noch immer im Büro und arbeitete an weiteren Podcasts. Geweckt wurde der Rest des PKJC ab 8 Uhr. Frühstück gab es eine Stunde später. Danach ging es ans gemeinschaftliche Koffer packen, Betten abziehen, Zimmer durchlüften und Bus beladen. Gegen 11 Uhr versammelte sich der Chor erneut, um sich beim großartigen Team vom Haus Regina Pacis mit einem spontanen Konzert, in der hauseigenen Kapelle, zu bedanken. Gerührt und mit dem Wunsch, wir mögen doch gerne wiederkommen, ging es für alle zum letzten Abendmahl, äh Mittagessen. Die übriggebliebenen Jacken und Lunchpakete wurden im gefräßigen Bauch Mobby Dicks verstaut und schon ging es los. Durch Stauigkeit im Bereich der Autobahn schwenkten wir auf die Landstraßen Bayerns um. Mit knapp 2 Stunden Verspätung kamen wir also in Nürnberg an. Dort ging es für den Jugendchor innerhalb von 20 Minuten zur musikalischen Gestaltung der Messe. Der Kinderchor konnte sich in dieser Zeit in Ruhe umziehen und noch etwas Tischkicker spielen. Ich glaube die Blauen haben gewonnen…. 19 Uhr begann eines der schönsten Konzerte der Tournee. Es klang einfach himmlisch, denn trotz Müdigkeit bemühte sich jeder die bestmögliche Leistung zu erbringen und so entstand gemeinschaftlich etwas Wunderbares. Die Zuschauer animierten sich beim Applaus gegenseitig zu Standing Ovations und der Pfarrer der Kirche schoss den Vogel mit dem Zitat des Tages ab:

„Und denken Sie daran – Münzen sind schwer, Scheine sind leicht.“ Erleichtert und glücklich geschafft trafen wir uns nach dem Umziehen zur offiziellen Dankes- und Abschiedsveranstaltung. Die Familie Philippi, unser Korrepetitor Christopher Peyerl, Frau Fischer Senior und die Chorleiterin Cordula Fischer bekamen jeweils ein Fotoalbum mit normalen und Zitronensaftportraits aller Tourneeteilnehmer. Danach ging es zum abendlichen Eisessen in der hübsch illuminierten Nürnberger Innenstadt. Als wir gerade wieder einmal im Kreis standen und das Abendlied gesungen hatten, begann es zu Schütten wie aus Eimern. Im rasanten Sprint durch den strömenden Regen wurde uns schlagartig klar: Die vierte Sommerkonzerttournee ist vorbei. Geschichte. Finito. Und damit hat auch dieser Blogeintrag sein Ende erreicht. Es folgen in den nächsten Tagen die letzten Podcasts und ein neues Thema „Der PKJC bei den DomstufenFestpielen 2010“.  Wir sind, wie immer, gespannt!

„Innsbruck ich muss dich lassen!“

Der Tag begann wie erwartet sehr früh. Wir wurden 5 Uhr geweckt, wobei an dieser Stelle einmal das Weckteam gelobt werden muss, welches jeden Tag immer noch früher aufsteht, um uns freudig mit einem Lied zu wecken. In Tradition unseres Chores wurde vor dem Frühstück das Lied „Aller Augen“ gesungen. Dieses jedoch hat bis jetzt noch nie so müde geklungen.

Unser Mobby Dick nahm uns in seinen Bauch auf und ließ uns zweieinhalb weitere Stunden schlummern oder die Aussicht genießen. Katrin, unsere Perle einer Busfahrerin, weckte uns sanft mit Alfred J. Kwak`s „Warum bin ich so fröhlich“ 9 km vor Innsbruck.

Angekommen ging es sogleich in den Dom St. Jakob zur musikalischen Gestaltung des Gottesdienstes. Doch davor ging es wie gewöhnlich nach der Stellprobe zum Umziehen, was sich etwas verzögerte, da wir einige Minuten in der Wendeltreppe zur Empore feststeckten. Während des Auftritts war es oben etwas eng, was jedoch den Vorteil hatte, dass wir dem Aushilfsorganisten, eigentlich Domkapellmeister, Herrn Klemm bei seiner Arbeit über die Schulter gucken konnten. Stefanie Schmitt und ihr ehemaliger Mainzer Chorleiter Herr Klemm trugen großen Anteil daran, dass wir heute die Möglichkeit bekommen sollten im Dom Innsbrucks zu singen. Hierfür an dieser Stelle noch mal ein herzliches Dankeschön!

St. Jakob
Empore + Orgel
Lukas Cranach

Gegen Mittag erklommen wir den Weg zum Alpenzoo. Dort verbrachten wir einen lehrreichen und dennoch entspannten Nachmittag. Wann hat man schon mal die Gelegenheit Murmeltiere, Luchse, Biber und Bisons von Nahem zu betrachten?

Die neue Mode der Kopfbedeckungen
Erwartungsvolle Geschwister
Kleine Kotek
Vergleich Bass vs. Bär
Riesen Kotek
Kopfbedeckungen in verschiedenen Variationen
Tenor vs. Greifvögel
PKJC über dem Inn

PKJC im Inn

Das abendliche Konzert fand ebenfalls im Dom statt. Diesmal standen wir nicht auf der Empore, sondern wie üblich vor dem Altarraum.

PKJC in Aktion

Die Akustik der Kirche war sehr spannend, für uns klang es sehr hallig und doch verstand man als Zuhörer jedes Wort. Überrascht waren wir davon, dass uns die gut 70 Gäste (Touristisches Laufpublikum nicht eingerechnet) nach jedem Stück Applaus spendeten. Nach dem zügigen Abbau der Chorpodeste ging es zurück in den Bus und mit Sonnenuntergang über die Alpen. Kurze Rast mit grandiosem Ausblick gab es am Zugspitzblick. Dann fuhren wir geschafft aber zufrieden in die Nacht hinein.

Photos: PKJC/Stephan Mahn und Friedrich Ziller