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Raus aus dem Weihnachtstrubel

An alle die aus nah und fern schon lange auf ein neuerliches Klangerlebnis der Chorakademie freuen und sich noch dazu vom Déjà-vu-Erlebnis „Weihnachtstrubel“ durch Engelsklänge erholen wollen, hier die Termine unserer diesjährigen Adventskonzerte.
Wir freuen uns auf euer zahlreiches Kommen!

Das Konzert der Nachwuchs-, Kinder- und Jugendchöre am Samstag den 16. 12. 17 um 17.00 Uhr in der Reglerkirche
Kirche ist nur ein wenig geheizt, Wolldecken und Daunenjacken können also gerne mitgebracht werden.

Das Konzert der Spatzen-, Nachwuchs- und Jugendchöre am Sonntag den 17.12.17 um 16 Uhr in der St. Wigberti-Kirche
Hier sind die Wolldecken, Daunenjacken, eventuell auch Wärmflaschen und Salbeitee, in alter Chortradition, wärmstens zu empfehlen, denn die Kirche ist leider ungeheizt, aber wir hoffen ihr kommt trotzdem, denn wir singen auch im Kalten mit Freuden für euch.

Die Mona Lisa unter den Schlössern

Graurosaleuchtender Nebel hing am Morgen über Stadt, von den 3 Brücken über die Loire sah man nur eine, aber die Altstadt erstrahlte in glänzendem Sonnenlicht. Doch je näher wir dem Schloss Chambord kamen, der Mona Lisa unter den Loire Schlössern, verzog sich der Nebel und die Sonne scheinte direkt auf das Schloss. Und das mit der Mona Lisa ist vielleicht gar nicht so weit hergeholt, denn Leonardo da Vinci soll ja wohl persönlich bei den Entwürfen Hand angelegt haben, vor allem bei den  zwei in einander verschlungenen Treppen, bei denen man sich nie trifft, aber immer wieder sieht.

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CHORBEGEGNUNG MIT DEM JUGENDCHOR DES GOETHEGYMNASIUMS SCHWERIN – TAG 2

Nach einer wie immer ein bisschen kräftezehrenden Stellprobe am Vormittag, bei der noch einmal alle gemeinsamen Stücke ausgiebig probiert und aus dem Kuddelmuddel an Chorsingenden ein ordentlich aufgereihter Chor gemacht wurde, hatte jeder Teilchor nochmal eine eigene kleine Probe um die Akkustik und sonstiges auszutesten. Der kleine Konzertmarathon begann mit einem spontanen Flash-Mob-Minikonzert auf der Probebühne des Theaters beim Umziehen. Kurz darauf lauschten wir den Jüngeren und Jüngsten in der Wigbertikirche. Der Höhepunkt für die Augen war wohl, die Eisenbahn, welche in Torkelheim Station machte…
Auf dem Weg zur Reglerkirche war der Weg unmöglich zu verfehlen, denn den Anger domierten eindeutig rot gekleidete Menschen, gemischt mit schwarzen Anzügen und blauen Röcken.
Nach besonders viel Liebe auf unterschiedlichen Sprachen und Formen, mal erotisch, mal eher verhalten, waren wir natürlich besonders auf das Programm unseres Gastchores gespannt. Wir wurden nicht enttäuscht. Beschwingt vom Konzert zogen wir zurück zum Theater, wo das berühmte Büffet wartete. Gut gesättigt wurde natürlich auch wieder getanzt, aber diesmal endlich mit genügend Platz extra großer Tanzanlage und Halleffekt.

DiDiDiDiDiDiDing DiDingDing Hej Ein Wochenende mit Voces8

Schon lange probten wir immer wieder die gleichen Melodien, bis auch wirklich jeder noch so kleine Ton saß,  immer untermalt von Frau Fischers Begeisterung für dieses doch recht ungewöhnliche Projekt. Es trafen sich nämlich am Ende der Osterferien für drei Tage eine 160 Singende zählende Delegation aus Chorakademie und schola  mit dem Vokalensemble Voces8 in der Notenbank, um für ein gemeinsames Konzert im Rahmen der Thüringer Bachwochen zu proben. In die einfachen Melodien wurden nun unter Improvisationsanleitungen der einzelnen Sänger komplizierte Rhythmen und Melodiestücke eingebaut. Aber nicht nur an den Stücken die wir extra für dieses Projekt eingeübt hatten arbeiteten wir intensiv, sondern auch für unsere eigenen Stücke gab es Tipps. So lernten wir auf spielerische Art noch einmal ganz anders Spannung aufzubauen und aufzulösen. Auch bei Sing, Sing, Sing konnten wir so noch einiges verbessern. Damit auch die Jüngeren unter uns alles verstanden, was die Mitglieder von Voces8 von uns wollten, gab es wechselnde Übersetzer aus unseren Reihen, die aber nie genau das sagten, was sie sollten, sondern es in unsere Chorsprache übersetzen. Manche Sätze konnten so in ein Wort zusammengefasst werden. Voces8 war auf jeden Fall sehr beeindruckt von unserem Können und so hatten wir am Sonntag ein fulminantes Abschlusskonzert in der Thomaskirche in Erfurt. Wir schafften es sogar einige Zuschauer zum Mitsingen zu bringen.

Vor, hinter, seit rück Die diesjährige Weihnachtfeier

Nachdem am Samstag das große Adventskonzert des Kinder und Jugendchores vorüber war, ging es in die Musikschule um zu feiern, zumindest für den großen Teil der Singenden und ihren Anhängseln. Der andere Teil schleppte Scheinwerfer hin und her…
Als diese dann auch endlich in der Musikschule ankamen war der Großteil schon fröhlich schwatzend gesättigt. Während man die berühmte Auswahl an Nudelsalaten, Blätterteiggebäck, Hackbällchen und Kuchen genoß, wurden natürlich die Ehemaligen interviewt und der neuste Klatsch und Tratsch ausgetauscht. Als sich die Gesellschaft bereit dafür fühlte, die eben zugenommenen Kallorien auch wieder abzutrainieren, spielte die Musik auf und es wurde ausgiebig getanzt. Sogar die beiden Dokuteamführenden wagten sich mit einer Polka aufs Parkett. Gemeinsam wurden, später am Abend, schweren Herzens, die Katzen-Girlanden, Sternenkränze und Glitzerketten wieder eingepackt.

Wir marschieren Kopf nach oben!

Ein Klassiker der Oper steht mal wieder auf dem Spielplan: Carmen von George Bizet. Er liebt sie, sie ihn erst auch, dann aber nicht mehr. Er ist verzweifelt und wütend auf den neuen Verehrer. Große Gefühle, schön anzuschauende Kostüme, ein Bühnenbild wie es im Buche steht und tolle Darsteller. Mittendrin, ja wer wohl, der Kinder- und Frauenchor.
Wir sind Gassenjungen bzw. Gassenkinder, die frech, fröhlich und frisch Fangen spielen, wie ein Soldat marschieren üben und natürlich auch singen.  Es scheint unser größter Traum zu sein, später ein „echter“ Soldat zu sein. Damit das Ganze auch authentisch wirkt haben wir ganz viel braune Farbe, die aussieht wie Schuhcreme, im Gesicht und an den Händen. Wie gerne wir das Theater haben, sieht man an den Wänden durch die vielen Spuren. Auch haben wir Kinder auf der Bühne selbstgebaute Schwerter und Gewehre, um die sich heftig gestritten wird. Aber seht selbst:

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70 Jahre Volkssolidarität

Vor 70 Jahren wurde mit der Volkssolidarität der größte ostdeutsche Sozial- und Wohlfahrtsverband gegründet. Dieses Jubiläum sollte gefeiert werden und der PKJC war Teil des Festakts im Kaisersaal Erfurt. Dazu trafen sich die Sänger des PKJC und auch einige Unterstützer der schola cantorum weimar am Samstag dem 17.10.2015 um 9:30 im Kaisersaal.
Nach dem Einsingen ging es zur Stellprobe. Dort erwartete uns eine Präsentation des musikalischen Könnens vom Landesjugendorchester, welches uns bei dem späteren Auftritt begleiten sollte und selbst auch durch eigene musikalische Beiträge das Programm gestaltete.

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Nach der Stellprobe und dem gemeinsamen Ansingen aller Lieder trafen wir in unserem Proben-,Essens- und Umkleideraum zusammen um dort noch kurz einige Feinheiten zu korrigieren, zu Mittag zu essen und uns die Zeit bis zum Auftritt zu vertreiben. Um 13 Uhr ging es dann los und wir sangen, mal allein und mal zusammen mit dem Orchester, Solisten oder High Fossility, einem Rock- und Popchor aus Berlin, ein kurzes aber bunt gemischtes Programm, von „Miteinander, Füreinander“ über „For the Beauty of the Earth“ bishin zu „Anmut sparet nicht noch Mühe“. Den Abschluss bildete gegen 16 Uhr „Heal the world“.

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(alle Bilder von Thomas Rafalzyk)

Es war einmal ein Chorsaal…

So viele Menschen hat der Chorsaal des Theaters wahrscheinlich noch nie unterbringen müssen. 140 Kinder und Frauenstimmen ölten ihre Stimmen und probten ein Stück in einer fremden Sprache,  so eine Oper kannte der Chorsaal nicht. Kann er auch nicht, denn der Chor probte für ein Konzertstück von Arvo Pärt im Rahmen des ersten Sinfoniekonzertes, dass gleich auf der großen Bühne des Theater Erfurt stattfinden sollte. Es war das erste Mal und damit etwas sehr Besonderes, dass die Kinder unter der Leitung der GMD Joana Mallwitz singen durften. Sie konnte die Sänger durch ihre Ausstrahlung und Freude an der Musik schnell begeistern und zog sie in den Bann. Auch etwas anderes war neu, denn die  Kinderchöre der schola cantorum und des PKJC sangen das erste Mal gemeinsam ein Konzert. Es lief auch sehr gut und beide Chefinnen waren sehr zufrieden, am Freitag musste es einfach nocheinmal so gut klappen. So kam die Kinderchor schwatzend und zufrieden wieder nach oben und der Chorsaal wurde nocheinmal in seiner Ruhe gestört, aber bald konnte auch er sich gemütlich zur Ruhe legen.

Bleibt dran!

Wieder einmal ist eine wunderschöne Tournee zu Ende gegangen. Wir haben viele Konzerte gesungen und viel erlebt, über die meisten Ereignisse haben wir hier auf dem Blog berichtet. Morgen geht für viele von uns die Schule wieder los. In den nächsten Wochen geht es natürlich gleich weiter mit den normalen Chorproben, Pariser Leben, in der Schola mit einem Konzert und am Samstag mit einem Arvo Pärt Probentag. Hier werden wir natürlich weiter fleißig berichten, also: Bleibt dran, denn wir sind für euch und für Sie immer live dabei…

Grüße aus Kehrwiederland

Hans-Dieter Lubrich Bedankemich

Heute fand ein lieber Brief den Weg in unseren Briefkasten (leider ist er in der Kopie nicht so gut zu lesen).
Aber auf jeden Fall:
Viele liebe Grüße vom Kehrwiederkinderchor aus Söhlde.
Eine gute Woche ist unsere schöne Chorbegegnung beim Sommerspaziergang nun schon her.
Hoffentlich machen die Niedersachsen ihrem Namen alle Ehre und kehren bald wieder, oder fahren wir in den hohen Norden?
Mal sehen, wir würden uns auf jedenfall freuen…