Dunkel und schrecklich geht auch Kleidersäcke besuchen die Topographie des Terrors und das Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen

Da wir uns die letzten Tage immer nur mit den schönen Seiten Deutschlands beschäftigt haben, besuchten wir heute Gedenkstätten zum Thema NS-Terror und DDR-Diktatur. Wir begannen mit der Topographie des Terrors, dem Ort an dem früher einmal die Gestapo-Zentrale stand, mit Gefängnis im Keller. So still waren die Sängerinnen und Sänger schon lange nicht mehr, die Gesichter bleich beim Betrachten der Bilder des Grauens. So etwas Schlimmes kann doch nicht passiert sein? Von einem Schrecken ging es gleich zum nächsten, chronologisch der Geschichte nach.

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Eigentlich sollten wir uns das Stasi-Gefängis auch in echt von innen anschauen doch es gab in Terminabsprachenproblem, sodass wir uns nur virtuell, durch einen Film, das eigentliche Gefängnis anschauen konnten. Doch es war trotzdem eindrücklich, denn in einer Austellung wurde sowohl erklärt wie alles war, als auch daneben die Zeitzeugenaussagen gestellt. Um das ganze nun wenigstens ein bisschen verarbeiten zu können ist nun ein bisschen Pause in der Gäste-Etage…

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Ein Gedanke zu „Dunkel und schrecklich geht auch Kleidersäcke besuchen die Topographie des Terrors und das Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen

  1. Es ist einfach gut, diese Eindrücke in einer Gruppe wie Eurer zu erleben, die sich davon ergreifen lässt und aufmerksam ist, damit ihr miteinander darüber sprechen könnt. Vielleicht denkt auch jeder einzelne von Euch daran, dass es solch einen Apparat, der die Menschen bespitzelt nicht wieder geben darf in Deutschland, aber auch sonst auf der Welt. In vielen Ländern auf der Erde gibt es noch immer solche Gefängnisse und auch solche Verhörmethoden, wo Menschen, nur weil sie eine Meinung haben und äußern, brutal eingesperrt werden in Dunkelzellen, dort kein Zeitempfinden und auch keine Möglichkeit haben zu ihren Familien Kontakt zu halten.

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