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Auf dem „Rasen“ in Nanjing

In Nanjing durften wir in einem riesigen Theater mit mehr als zehn anderen Chören singen. Unser hell leuchtende Umkleideraum lud zum ausgiebigen Frisieren ein.

Außerdem durften wir ihn mit einem hervorragenden Chor aus Kasachstan teilen, der sich nach anfänglichem Zögern dann gemeinsam mit uns mit Klatschspielen die Wartezeit vertrieb.

Eine andere Aktivität während der Wartezeit war ein Fotoshooting. Allerdings nicht nur irgendein Fotoshooting sondern ein besonderes, mit dem wir die örtliche Security ganz schön ins Schwitzen brachten. Aber was sollen wir auch machen, wenn es verboten ist, den „Rasen“ zu betreten, der beste Ort für ein Gruppenfoto vor dem Theatergebäude aber nunmal auf dem „Rasen“ ist?

Das Konzert an sich war wieder ein recht kurzer Auftritt, dafür aber gefolgt von einem pompösen gemeinsamen Auftritt mit allen Chören inklusive dem begeisterten Publikum und Chinaflagge.

Vom Chor zur Fotoattraktion in Nanjing

Nach einer knapp fünfstündigen Busfahrt inklusive Besuch einer authentischen ostchinesischen Autobahnraststätte (an dieser Stelle danke an die Eltern, die uns den Tipp gaben, eigenes Toilettenpapier mitzunehmen), kamen wir heute Mittag in Nanjing an. Auf den ersten Blick wird die ehemalige Hauptstadt Chinas schon auf der Fahrt zum Hotel älter als Shanghai. Besonders fielen uns viele Tore und Tempelanlagen auf.

Eine davon haben wir dann am Nachmittag auch besucht. Dort war auch endlich Zeit, Postkarten und Mitbringsel für die Zuhausegebliebenen zu kaufen oder chinesisches Streetfood auszuprobieren.

Während unserer eigenen obligatorischen Fotoaktion dauerte es nicht lange, bis wir von chinesischen Tourist_innen entdeckt wurden und so plötzlich selbst beliebtes Fotomotiv waren.

Angekommen

Pünktlich um 9:55 Uhr Ortszeit (3:55 Uhr in Deutschland und exakt 18 Stunden nach dem Reisestart in Weimar) sind wir und alle unsere Koffer gut, wenn auch nicht ganz ausgeschlafen, in Shanghai gelandet und haben auch die Einreisekontrolle erfolgreich bestanden.

Jetzt gibt es im Hotel Mittagessen („German Sausage Burger“, natürlich), bevor wir zur Bekämpfung des Jetlags zu einem Spaziergang durch die Nachbarschaft aufbrechen.