Festumzug mit Riesenheuschrecke

Seit einigen Tagen ist unser Zuhause auf Zeit, Leutkirch, in Aufruhr, denn das jährliche historische Kinderfest findet statt. Gestern fand dieses in einem großen Festumzug durch die in den Stadtfarben Blau und Gelb (nicht zu verwechseln mit der Flagge des Landes in Osteuropa) geschmückten Innenstadt seinen Höhepunkt und das wollten wir natürlich nicht verpassen.

  

Ganz in der Nähe unserer Unterkunft Regina Pacis durften wir den bunten Menschenzug bestaunen, in dem sich die Schulen, Kapellen und historische Gruppen der Stadt und der Region vorstellten. Wir waren beeindruckt von den aufwendigen und kreativen Kostümen und den tollen Wägen, die die Geschichte der Region, aber auch ihre Zukunft präsentierten. Von der Webkunst über Glasbläserei, zu ABC-Schützen damals und heute, Blockflötenensembles bis hin zur Raupe Nimmersatt und einer riesigen Heuschrecke (von der sich zur großen Enttäuschung der Autorin nirgends ein Bild finden ließ) war alles dabei und wurde von der schaulustigen Menge bejubelt.

  

Mit einem Eis die Stimme ölen Konzert in Isny

Nach unserem Brauereibesuch machten wir uns zu Fuß auf den Weg zu der Kirche, in der wir später singen sollten. Um uns einzusingen und Publikum für den Abend anzuwerben, sangen wir vor der Kirche unter einem Blätterdach Kein schöner Land und Auf einem Baum ein Kuckuck und genossen die tolle Akustik unter den Bäumen. Anschließend gingen wir,  anlässlich der Geburtstage zweier Chormitglieder,  Eis essen. Nach einer kurzen Pause und einer etwas ausführlicheren Stellprobe, widmeten wir uns erneut dem Essen und nahmen unser großes Abendmahl ein. Das große Abendmahl bekam auch unser Publikum etwas später zu hören, jedoch erst nach einem Liedblock, in dem Kinder- und Jugendchor zusammen sangen und tanzten und einem Block in dem allein der Kinderchor sein Programm vorstellte. Auch die folgenden Volkslieder, gesungen von dem Jugendchor, begeisterten das Publikum, sodass der gesamte Kirchsaal am Ende des Konzertes stehend tosenden Applaus spendete. Schließlich fuhr der Chor mit seinem Doppelstockbus, glücklich über das gelungene Konzert und schon etwas müde, nach Hause.

  

Besuch in der Brauerei

Ein leichter Regenschauer erfüllte die Luft, als wir das Gelände der Traditionsbrauerei Stolz betraten. In zwei Gruppen erkundeten wir die unterschiedlichen Räume, wurden über die verschiedensten Biersorten und Flaschentypen aufgeklärt und begutachteten Kupferfässer. Der Name war Programm, denn besonders stolz war man auf die natürlichen, regionalen Zutaten, kurzen Wege und die Familientradition, in der die Brauerei geführt wird. Doch die Brauerei erfreut nicht nur Bierliebhaber, sondern stellt auch Limonaden her, wie gut, dass wir die am Ende der Führung verkosten durften. Danach ging es von der Brauerei auf dem direkten Wege zu unserem heutigen Konzertort.

 

Zum WeltEmojiTag Unser Programm in Emojis

Zum WeltEmojiTag haben wir Teile unseres Tourneeprogramms in kleine, lustige Symbole übersetzt. Viel Spaß beim Raten!

  1. ⛰👈😇👉🌋 oder 🙌👴🔁
  2.  🦊🍇🙈
  3. 🌳🐦♻ oder 🐦🔫☠🔜🐦
  4. ⛲👋✨🍷👩‍❤️‍💋‍👩
  5.  🎉👑👑👑
  6. 🎼🕐🕑🕒🕓🕔 oder 👼🌊
  7. 💏💔🔚👀🔜💏+ 🇧🇪🎖⚔☠🙈 +💃👑

–> zur Auflösung <–

Alpenwandertag

Am heutigen Tag wanderten wir von Immenstadt aus durch die Alpen. Nachdem wir uns alle nochmals tüchtig mit Sonnencreme versorgt hatten, konnte die Reise beginnen.

Den ersten Teil liefen wir vor allem kleinere Wanderwege bis zu einer alten Kapelle, an der wir Rast machten. Danach setzten wir unsere Reise durch die idyllische Landschaft fort.

Bis zur Gundalm ging es dann vor allem bergauf, sodass die ersten erschöpften SängerInnen schon früher Pause machten als geplant. Den anschließenden Blick von der Alm ins Tal haben sich aber alle redlich verdient. Außerdem gab es Erfrischung in Form von Hollundersirup und Streuselkuchen.

Kurze Zeit später setzten wir unsere Reise in Richtung der längsten Sommerrodelbahn Deutschlands fort. Nun mussten wir vermehrt die unseren Weg kreuzenden Kuhweiden überqueren. Am Ende dieser Etappe befand sich ein Gipfelkreuz und wir genossen alle den Ausblick ins Tal.

Schließlich liefen wir bis zum „Alpsee Coaster“ – vorrangig bergab. Hier erlebten wir nach über einstündiger Wartezeit ein atemberaubendes Finale voller Adrenalin.

Der Gemeinschaftsblog der Chorakademie Erfurt und der schola cantorum weimar.