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„Dies Bildnis ist bezaubernd schön…“

Tamino, Papageno und die Königin der Nacht sind nur einige der vielen Namen, welche uns in dieser Nacht beschäftigten. Mit dem Schiff verließen wir unseren Konzertort Lindau, um uns über die Ländergrenze nach Österreich zu begeben, denn es standen die Bregenzer Festspiele auf dem Programm. Aufgeregt schaute sich jeder das Festspielgelände genau an und begab sich zügig auf die zugewiesenen Plätze. Gespannt sahen wir, wie Sarastro Pamina entführte und Tamino sich auf die gefährliche Suche nach ihr begab. Während der Himmel sich weiter verdunkelte, befreite er sie mit Hilfe Papagenos aus der Gefangenschaft und wir durften ein farbenfrohes Finale miterleben. Sich über die Inszenierung austauschend, doch ein wenig müde verabschiedeten wir uns letztendlich von der Seebühne und fuhren zurück nach Leutkirch.

Das Fuß-Paradies

Füße, Füße und noch mehr Füße. Schweiß-Fuß, Gegen-den-Strom-Fuß, Tautreter-Fuß, viel-zu-viele-Füße. Wir waren in Bad Wörishofen und wie sie vielleicht mitbekommen haben gab es im Kurpark Bad Wörishofen Füße, also keine richtigen Füße, sondern Fußstationen bei welchen man sich „Gesund laufen“ konnte. Wenn man auf die Karte des Kurparks schaute, sah er sogar ein bisschen aus wie ein großer Fuß, mit etwas Fantasie… . Die meisten haben sich wahrscheinlich nur auf eine der vielen Wiesen gelegt und „gechillt“. Aber da wie nur 1 1/2 Stunden Zeit hatten, gab es nicht genug Zeit für andere Dinge. Das Konzert… war das Beste bis jetzt! Meiner Meinung nach, da es auch das erste in einem richtigen Konzertsaal war. Der Raum war wie immer großzügig mit einem für Zwischenrufe hochmotivierten Publikum gefüllt („Mach das Mikrofon an!!“, „Bravo!“, „sehr gut, sehr gut“). Auch wenn zwischen Ende des Konzertes, 21:00 Uhr, bis Rausschmiss durch Veranstalter, 21:00 Uhr, etwas Zeitmangel geherrscht hat war es ein sehr entspannter Tag und wir konnten gemütlich die Busfahrt genießen.

Die Könige der Nacht…

Ereignisreicher Tag: Freizeit und Konzert in Lindau, Bootsfahrt nach Österreich und die Zauberflöte bei den Bregenzer Festspielen.

Bevor ich mir nun hier im Bus ein Kissen in den Nacken klemme und schlafe, wie alle anderen, sollte der geneigte Leser wissen, dass alle Berichte über den heutigen Tag im Laufe des morgigen folgen werden. Schließlich müssen sogar Dokuteamer irgendwann mal schlafen.

So ein Käse!

Nach unserem kleinen Konzert fuhren wir nach Gospoldshofen, um unser Wissen über die hiesige Käseherstellung zu vertiefen. Wir wurden durch die kleinste Edammer-Käserei der Region geführt und konnten sehen, riechen und probieren, wie die allgäuer Spezialität entsteht. Jeder der sich vom Thema Käse etwas distanzieren wollte, vergnügte sich danach im Streichelzoo oder auf dem Spielplatz.

Hitze im Klostergarten

Der heutige Tag wurde uns als ‚Höhepunkt der Hitzewelle‘ angekündigt und wir wurden alles andere als enttäuscht. Nach einer Korrekturprobe am Morgen starteten wir nach Kaufbeuren. Dort hatten wir Zeit, Mittag zu essen und uns das kleine, aber beschauliche Örtchen anzuschauen. Danach folgte die Stellprobe, wofür wir an einen für uns eher unüblichen Ort gebracht wurden: in den wunderschönen Klostergarten von Kaufbeuren, wonach wir im Gemeindehaus mit Kaffee und Kuchen belohnt wurden, bevor das Konzert begann. Aufgrund der anhaltend hohen Temperaturen und der knallenden Sonne sangen wir umgeben von Bäumen und Pflanzen auf einem Plateau mitten im Garten. Das Publikum verteilte sich auf den begehrten Schattenplätzen im ganzen Garten, was zur Folge hatte, das ein Großteil der Zuschauer uns zwar nur von hinten zu sehen bekam, aber dafür Frau Fischer perfekt beim Dirigieren beobachten konnte, was für eine komplett neue Konzerterfahrung für die meisten von uns sorgte.

Von der Wärme geschafft, aber glücklich kamen wir gegen 20 Uhr zurück im Tagungshaus an, wo sich eine weitere Ankündigung als wahr erwies: ES HAT SICH ABGEKÜHLT!