Nun endlich ist es soweit: Auch der aller, allerletzte Chorknabe ist eingetroffen: Stephan Mahn. Vom einen schon heiß ersehnt, dem anderen noch gar nicht bekannt.
Aber das ist er, der 81. Chortourneeteilnehmer. Einer der schon viel erlebt hat. Eines der Gründungsmitglieder des Dokuteams, einer der von Anfang an im Chor dabei war. Also einer der weiß, wie der Hase läuft, und wo der Pfeffer wächst.
Aber auch die anderen KCKs, die später zu uns gestoßen sind, sind nicht zu vergessen:
Johanna Wenzel, Billie Enders, Wiebke Steinhöfel, Vanessa Blödorn und eben Stephan. Also an euch alle: schön, dass ihr hier seid. Die halbe Tournee liegt noch vor allen. Die halbe Tournee mit der Gänze an Chorsängern…
Halbzeit: Die Hälfte der Tourne ist rum. Gemessen an der Anzahl der Konzerte ist sogar schon mehr als die Hälfte geschafft, und für uns war das umso mehr ein Grund, heute mal wieder einen Gang runterzuschalten. Das war zwar in der Uhrzeit des Tagesbeginns und des eiligen Aufbruchs nicht sofort erkennbar, doch diente das nur dem Ziel, möglichst schnell nach Bremerhaven zu kommen. Denn dort warteten das Auswandererhaus, das Klimahaus und der Zoo nur darauf, von den neugierigen Chorsängern gruppenweise besucht zu werden. Nach über 3,5 Stunden intensiver Observierung diverser Tiere, Stöbern in Geschichten deutscher Auswanderer und Einblicken in die Klimaforschung hieß es dann erneut: Ab nach Bremen!
Eine weitere Rückkehr an einen Konzertort von vor 2 Jahren, auch wenn wir diesmal nicht im Dom, sondern in der lediglich 50 Meter entfernten „Kirche Unser Lieben Frauen“ sangen. Begleitet durch den Luxus einer Miniorgel und eines echten Konzertflügels und belauscht von Mikrophonen brachten wir unser fünftes Konzert erfolgreich hinter uns, um dann nach der knapp zweistündigen Heimfahrt endlich in unsere Betten zu fallen und, so Gott (oder das Betreuerteam) will, möglichst lang zu schlafen.
…Liebe Xenia! Nun gehörst du schon fast zu den Großen. Auch dir gratulieren wir als fünftes Geburtstagskind unserer Tournee ganz herzlich. Wir hoffen noch auf weitere schöne und hoffentlich viele Konzerte mit dir.
In der Ausstellung des Jade-Weser-Ports in Wilhelmshafen konnte man an einem Modell seine Seetauglichkeit testen. Unser Korrepetitor fiel leider bei dieser Prüfung durch. Nun wird beraten, ob er geeignet ist die restliche Tour weiter zu bestreiten.
Wir waren wieder da… Und wir hatten uns nicht umsonst darauf gefreut. Die Rosarier empfingen uns wieder sehr herzlich und waren ein wunderbares Konzertpublikum. Es gab wieder – wie bereits vor zwei Jahren – Kaffee und Kuchen in sehr hoher Qualität, Lob für den Chor, die Organisation, das Orgelspiel, die Pianokünstler und die Ansagen.
Das schönste Geschenk/Dankeschön überreichte uns das Rosarium aber mit folgender Widmungsurkunde:
Nach dem Konzert gab es für alle die Möglichkeit in Kleingruppen das Wittmunder Stadtfest zu erkunden und wie man den PKJC kennt, versteht er es solche Gelegenheiten völlig für sich zu beeinnahmen. 78 Menschen stürmten das Gelände und nahmen mit was ging. Dabei wurde das Adrenalin zum kochen gebracht, neue Entdeckungen gemacht und mutige Trends ausprobiert.
Der Tag, auf den wir alle gewartet haben: Die Rückkehr ins Rosarium. Bereits vor 2 Jahren gaben wir während unserer letzten Ostfriesland-Tournee unser erstes Konzert dort – in einem Gewächshaus.
Vor der Wiederholung dieses denkwürdigen Ereignisses stand noch die Besichtigung Deutschlands größter Baustelle an; der im Bau befindliche Jade-Weser-Port und die damit verbundene Ausstellung über Frachtschiffahrt beschäftigten uns bis zum frühen Nachmittag.
Anschließend ging es im Bus nach Wilhelmshaven, wo unser Konzert witterungsbedingt diesmal nicht im Gewächshaus, sondern in der Thomaskirche stattfand. Das Konzert war gelungen, und die Mitarbeiter des Rosariums waren so begeistert, dass sie dem gesamten Chor im Anschluss köstlichen Kuchen, Getränke und sogar eine nach dem Chor gewidmeteRose spendierten. Wir bedanken uns für den herzlichen Empfang! Oder, um es mit Vincents Worten auszudrücken: „Vielleicht wird das ja der Beginn einer wunderbaren Freundschaft.“