Archiv der Kategorie: Chorakademie Erfurt

Der erste Streich

Unsere Konzertvorbereitung und Konzert in Memmingen

Der Chor wurde heute vom Weckteam mit der finnischen Volksweise „Vem kan segla förutan vind“ aus dem Schlaf gesungen. Nach dem Frühstück war der erste Streich das Einsingen und der zweite folgte sogleich in Form einer Probe. Nun kam endlich das ersehnte Mittagessen und im Anschluss hieß es: „Lunchpakete schmieren!“

Der Auftritt in Memmingen

Um 15 Uhr fuhren wir mit dem Bus von unserem Quartier im Tagungshaus „Regina Pacis“ in Leutkirch nach Memmingen zur Kirche St Josef. Die Zeit, die wir im Bus verbrachten, verging wie im Flug, ganz im Gegensatz zu unserer Fahrt von Weimar/Erfurt nach Leutkirch. Nachdem wir ausgestiegen waren, durften wir uns in Gruppen eine Stunde lang Memmingen ansehen. Um 16:30h trafen wir uns wieder an der Kirche zur Stellprobe. Nach der Stellproben haben wir unser Lunchpaket gegessen und im Anschluss haben wir uns umgezogen. Gesättigt und in Chorkleidung versammelten wir uns vor der Kirche um unser Konzert mit dem Lied „Limu limu leimen“ zu beginnen. Nach dem Konzert zogen wir uns um und stiegen in den Bus, der uns wieder nach Leutkirch brachte.

Von Katja und Anneliese

Wir sind wieder auf Tour

Liebe Chorfreunde, -familien, -begleiter und Singende,

endlich ist es wieder so weit: Allgäu-Tournee in Leutkirch!!! Als wir ankamen, fühlte es sich schon wieder ganz wie zu Hause an, dabei sind bereits schon vier Jahre vergangen, seitdem wir das letzte Mal hier waren.

Aber nun beginnen wir einmal von Anfang an:
 Heute (am 16. Juli 2022) in Weimar gestartet, fuhren wir weiter nach Erfurt auf kleinem Umweg – der Busfahrer vollführte eine perfekte Wendung – und beluden hier den Bus nun bis unter die Decke. Ein fröhliches Wiedersehen mit ehemaligen Chorsingenden kam dabei natürlich nicht zu kurz! Wir sind eben eine riesengroße Familie; immer wieder wunderbar, sich ab und zu mal zu sehen.
 Von Erfurt ging es nun unter anderem Klang-UNO spielend auf einem improvisierten Tisch ab ins Allgäu. Gut angekommen, großes Ausladen und gehaltvolles Abendbrot; Beziehen der Zimmer, Begrüßungsspiel und Besprechung folgten sogleich.

 Das Begrüßungsspiel bestand aus drei großen Kreidekreisen mit jeweils 50 Papptellern, welche einzeln mit einer Zahl von 1 bis 50 versehen worden waren und verdeckt auf dem Boden mit einem mittelgroßen Kieselstein beschwert vor uns lagen. Ziel war: die benannten Zahlen in der richtigen Reihenfolge einmal kurz aufgedeckt zu haben und das unter einem Zeitlimit von zwei Minuten. Team 1 gewann, bei Team 2 pappte die vermisste 21 auf der 22 und Team 3 hatte das gleiche Problem mit der 48, wie ich hörte. Nicht jeder spielte es zum ersten Mal, doch an eine alte Taktik konnten wir uns nicht mehr erinnern. So was aber auch!
 Im abendlichen Anschluss sangen wir ein Volkslied, besprachen ein paar Angelegenheiten und sangen zum Schluss in alter Chortradition einen abendlichen Kanon. Danach wurde noch vorgelesen und gute Nacht!

Abschied unter Tränen

Der heutige letzte Tag in Leutkirch war ein Tag des Abschieds. Eine Generation der Ältesten ist nun mit der Schule fertig und startet in einen neuen Lebensabschnitt. Bemerkenswert ist, dass heute eine Generation verabschiedet wurde, die den Chor seit der Kinderchorzeit gemeinsam gestaltet und geprägt hat. Eine Gruppe, welche, solange sich die meisten erinnern können, im Chor dabei war, Führungsstimmen stellte und viele Aufgaben im Choralltag übernahm. Frau Fischer fand für jeden liebe Worte und Wünsche für das Kommende. Klar, dass so ein Abschied nicht ohne Emotionen bleibt. Freundschaften sind geschlossen, einige gehen ins Ausland, die meisten in eine neue Stadt und die Entfernungen werden allgemein größer. So wundert es kaum, dass die eine oder andere Träne floss. Aber letztendlich konnten wir auch auf eine wunderschöne Zeit zurück blicken und danken Helena Langer, Emily Samaan, Jonathan Münzel, Richard Krause, Götz Böhm, Josefa Hauch, Max Hertel, Johanna Holzhauer, Hannah Kretschmar und Robert Vent für die schönen Momente und Erinnerungen.

 

Glocken zwischen Himmel und Erde Konzert in Kaufbeuren

In der uns teilweise bereits bekannten Kaufbeurener Kirche St. Martin konzertierten heute frische und unverbrauchte Stimmen der Chorakademie.

Wir begeisterten das Publikum mit Motetten aus Renaissance und Frühklassik, Spirituals, geistlicher Musik und Volksliedern – quer durch 500 Jahre Chormusik.

Heutiger Überraschungsgast: Das Glockengeläut der Stadt Leutkirch, das den Kinderchor zu „Hotaru koi“ improvisierend begleitete und die Stimmung des Werks für weitere sechs Minuten ausklingen ließ.

Rutter meets ABBA: Wie Genreverschmelzung durch gekonnt platzierte Introkunst gelingt zeigte unser Meister der Tasten Christopher Peyerl. Nanny Helene Wagner und Jonathan Münzel führten mit informativen und verschmitzten Ansagen durch das Programm.

In nochmals gereifter Version – er hat heute Geburtstag – intonierte Robert Vent das Solo zu „Baba Yetu“.

Ein Konzert, das nicht nur in der Kirche lange nachhallte, sondern auch im Publikum und unseren Herzen bleibt, womit wir nun in die letzten Konzerte gehen.

Ein entspannter Probenvormittag

Nach dem das Weckteam alle aus seinen Betten gesungen hatte und wir uns durch das Frühstück frisch gestärkt im Probenraum eingefanden, sollte der Vormittag vor Ort sinnvoll genutzt werden.  Wir begannen mit einem Einsingen und probten anschließend gemeinsam mit dem Kinderchor Baba Yetu, das Vaterunser vertont in Swahili, welches bereits seit Tourneebeginn zu unseren Lieblingstücken gehört und auch unser Publikum begeisterte. Unsere Stellprobe zogen wir vor, um später auf der Strandpromenade nicht zu viel Zeit in der heißen Sonne verbringen zu müssen. Jetzt genießen wir unsere Pause vor dem Mittagessen, um später Energie für einen spannenden Nachmittag und einen langen Abend zu haben. Es wird Werwolf, Tischtennis und Tischkicker gespielt, das gute Wetter genossen, entspannt und freudig das Mittagessen erwartet.

Eine Bootsfahrt die ist lustig

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen, hieß es heute für den Chor. Und nach dem fünf Chorsänger 2015 einen Trend setzten, ging es dieses Jahr für einige mehr auf den See. Mit einigen Tretbooten und zwei E-Booten eroberte der Chor den Bodensee. Und auch die, welche sich für die anderen Freizeitvarianten entschieden (Strandbad oder Promenandenflanieren) schauten neidvoll auf diese Gefährte und schwammen ihnen sogar teilweise hinterher.