Das bekam Josef von Friedrich zu hören, als er mit der Emmentaler Käseplatte ankam. Denn am Nachmittag besuchten wir die Käserei in Leupolz. Wir erfuhren etwas über Demeter (Ur-Bio) Herstellung von Käse, das ein Höhlenkäse zwischen 3 und 5 Monaten lagern sollte und das die Kuh erst im 16. Jahrhundert als Milchlieferant entdeckt wurde. Um die Käserei von Innen zu betrachten bedurfte es spezieller Schutzkleidung. Ästhetisch wertvoll ist anders – doch lustig war es allemal. Die Vollmilch-, Buttermilch-, Emmentaler- und Bergkäseverkostung war ein großer Genuss für alle. Aber das war ja zu erwarten, da der Allgäuer Emmentaler zum Weltgenusserbe gehört. Auf der kurzen Busfahrt nach Wangen schmolzen wir dahin. Nicht aus Zuneigung sondern aufgrund der klimatischen Verhältnisse. Die Ansingeprobe in der St. Martin Kirche Wangen verlief erfolgreich. „Immortal Bach“ scheint sein Zuhause gefunden zu haben. Es klang himmlisch. Auf zum Umziehen – in 45 Minuten Konzertbeginn. Und nun zurück ins Studio!
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„Wir sind auch aus dem Osten.“ – Konzert in Oberstdorf
Eine große Kirche + 180 Gäste = schönes Konzert. Auch wenn man es durchaus anstrengend finden kann, wenn bei jedem Lied drei Leute rein bzw. raus gehen. So ist es aber wenn man auch Laufpublikum anzieht. Aber der Großteil der Leute blieb und diese waren am Ende begeistert. Besonders zu erwähnen sind acht Nonnen aus Görlitz (Sachsen), die sich ihrem eigenen Bekunden nach sowohl gut unterhalten, als auch tief berührt gefühlt haben.
Spannend auch zu sehen, was Chorsänger in anderen musikalischen Bereich können:
Anton und Johanna, ihr habt das Dokuteam beeindruckt. Mehr davon.
1. Auftritt in Leutkirch
Am ersten Morgen wurden wir sofort ins kalte Wasser geschmissen. Wir sangen in den stadteigenen Rathausarkaden ein buntes Open-Air Programm. Aber wo war eigentlich das Kinderfest auf dem wir singen sollten? Nichts desto trotz versammelte sich schnell eine Gruppe von Neugierigen, die wir erfreuen konnten. Uns wurde von verlässlicher Quelle zugetragen, dass eine Zuhörerin bei Franz Schuberts „Ave Maria“ zu Tränen gerührt war. Danach ging es zurück ins Pressehauptquartier (Haus Regina Pacis). Gleich wird geprobt und es gibt Mittag!
Photos: PKJC/Stephan Mahn


