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Am Strand auf Fehmarn

Beginnen wir unseren Tag heute nach dem obligatorischen Wecken, frühstücken und in den Bus steigen. Pünktlich um 9:15 rollt der Bus Richtung Fehmarn und das ist auch wichtig, sonst passt heute unser Zeitplan nicht. Auf Grund unseres späten Konzerts müssen wir darauf achten, dass wir rechtzeitig wieder in Bad Segeberg sind, bevor sich unser Bus über Nacht ausruhen muss.

Erster Punkt im Programm ist die Besichtigung von Fehmarn, einer gemütlichen kleinen Ostseestadt und daran anschließend ein Besuch im Infocenter zum Fehmarnbelt-Tunnel. Hier lernen wir zum Beispiel wie gut die Deutsch-Dänische Zusammenarbeit beim Tunnelbau funktioniert, die unterschiedliche Lebenseinstellung in Dänemark und Deutschland und wie auf der Baustelle mit Naturschutz umgegangen wird.

Das erledigt ging es endlich an den lang ersehnten Ostseestrand. Wichtig! Nur planschen ist erlaubt. Schwimmen war der Jugendchor ja letzte Woche schon. Im Wasser wurden wir von Quallen begleitet. Am Strand wurde Volleyball und Karten gespielt oder einfach der Sand und die Sonne genossen.

Um die Stimmen nach dem langen Sonnenbad noch auf Betriebstemperaturen zu bringen gab es vor und nach der Stellprobe noch die Gelegenheit im Schatten der Kirche Ruhe zu halten. Die Stimmen wieder flüssig ging es daran die Mitte der Kirche zu finden, was in St. Johannis nicht so einfach war, weil Altarraum, Bestuhlung und Architektur des Mittelschiffs nicht zusammenpassende Orientierungsmöglichkeiten boten. Nichtsdestotrotz war das Konzert ein voller Erfolg mit tollem Klang und gutem Publikum.

Nun ist es vorbei

Nach 5 Tagen Gesang, Spiel und Tanz ist das Chorlager nun leider wieder vorbei. Zum Abschluss wurden heute noch einmal alle der fleißig geprobten Stücke für das Weihnachtskonzert gesungen. Dieses Jahr wird es eine abwechslungsreiche Mischung vom „Mittelalter-Techno“ über traditionelle europäische Weihnachtslieder bis hin zu Gospel sein.

Vor Probe und Abreise wurde noch das Wochenspiel ausgewertet, welches die ‚Fischerchöre‘ eindeutig gewonnen haben.

Zum Abschluss kann man sagen, dass zwar Fr. Fischer vermisst wurde, es jedoch alles in allem ein gelungenes Chorlager war. Hiermit danken wir auch noch einmal Herrn Göring als musikalischen Leiter für die schönen Proben und Herrn Peyerl als Chorordinator für seine kompetente Lagerleitung und Unterstützung in allen Bereichen.