Archiv der Kategorie: PKJC

Stellprobe

Die Frauenstimmen bitte nachrutschen.
Bitte etwas runder stellen.
Bitte zügig und leise, wie ihr es im Konzert tun würdet.
So gefällt mir das sehr gut – merken und diese Aufstellung fotografieren.

Das war unsere erste gemeinsame Tourneestellprobe. Immer und immer wieder wurden Gesamtchoraufstellung, Kinderchoraufstellung, Spinnenaufstellung und Jugendchoraufstellung geprobt. Am Ende waren einige Nerven etwas strapaziert aber die Probe war dennoch sehr effektiv und es gab ein Lob der Chorleiterin.

[nggallery id=6]

Photos: PKJC/Friedrich Ziller

Geburtstag plus Eins!

In die Kette unserer Geburtstage reiht sich nun ein Neuer:

Heute (eine genauere Uhrzeit liegt dem Dokuteam nicht vor) feiert Felix Phillipi seinen dreizehnten Geburtstag.
Der Chor und das Dokuteam gratulieren ganz herzlich und hoffen, dass der Kuchen auch geschmeckt hat.
Übrigens, in eine höhere Zu-Bett-Geh-Gruppe rutschst du leider noch nicht. Schade!

Herzlichen Glückwunsch!

[singlepic id=37 w=400 h=480 ]

Die Ruhe vor dem Sturm

Der erste Tag in Asel.

Das sind 20 zu probende Lieder in insgesamt 6 1/4 h Probe (über den ganzen Tag verteilt), außerdem sind das 500 zurückgelegte Kilometer und noch 1591 km, die wir zurücklegen werden um unsere Konzertorte zu erreichen.

Doch erst zum heutigen Tag…

Wecken um 7.30 Uhr mit den üblichen Verdächtigen. Aus dem Schlaf geglitten/gerissen durch die himmlischen Klänge der „Weg-singwecker“. Danach der alltägliche Kampf um die Duschen, welche ja im allgemeinen auf Tourneen eher spärlich gesäht sind. Frühstück mit Geburtstagslied, -Flasche und -Schokolade (aber leider keinem Kuchen) für Johanna Tannhäuser.

Der Vormittag stand ganz im Sinne von Proben, Proben und Proben… Doch trotz erster Verzweiflungsanfälle wurde die Arbeit überstanden. [„Arbeit? Wir sind doch hier um zu singen!!!“ – Zitat eines anonymen Chorsängers]. Es gab ja schließlich auch einen großartigen Lichtblick: Die unglaublich gute Verpflegung beim Mittagessen, nach der nicht nur Emy nach diesem harten Vormittag lechzte.

Erste kleine Probleme der Völkerverständigung traten beim Anblick des Essens auf – „Muss man Hähnchen nicht eigentlich panieren?“ – aber diese kleinen Kommunikationsschwierigkeiten wurden bald überwunden. Es stellte sich auch heraus, dass es sich bei diesem Hühnchen um gepackene Hühnerbrust handelte und nicht um eine Ostfriesische Spezialität. Nach einer längeren Mittagsruhe [„Aber nur unter Protest“] für alle jungen Mitglieder des Chore, ging es in die Einzelproben, welche von heldenhaften Tenören und versponnenen Choreografien geprägt waren.

Abendessen mit anschließender kurzer Abschlussprobe waren jedoch noch nicht die Höhepunkte des Tages. Denn wie von den kleineren Sängern schon sehnsüchtig erwartet, wurden endlich die Chorpaten verteilt. Große Gefühle und Freudentränen, das alles war zu sehen im Chorsitzkreis und noch ein weiteres Highlight folgte:

Der Besuch des örtlichen Gesangskreises. Hier zeigte sich die erste Möglichkeit, in den Proben Gelerntes bei einem Spontankonzert für die einheimischen Sängerinnen und Sänger vorzustellen. Die ausschließlich positiven Kommentare lassen uns mit Vorfreude, und Spannung auf unser erstes Konzert  in Esens blicken…

PKJC-Konzerttournee, dass bedeutet 11 Konzerte, 21 Stunden Busfahrt, und noch ganze 18.720 min von zuHause entfernt. Aber es bedeutet auch Musik, Spaß, Freundschaft, kleine und große Gefühle und einen weiteren Schritt zum erwachsen werden jedes einzelnen…

Im Netz…

… sitzt die Spinne und lauert.

Während der Jugendchor sich mit Nächten und der Freierswahl beschäftigt probte der Kinderchor eine Choreografie für die Spinne.

Sie krabbeln durch den Raum, schauen auf Ekkehard Fellner als würden sie ihn fressen wollen, schauen Löwen und Vögeln hinterher und glauben am Ende, dass die „Spinne spinnt“.