Und wiedereinmal können es zwei Sänger nicht erwarten älter zu werden. Diese Woche gehen unsere Glückwünsche an:
Anton Langer & Vincenz von Roda.
Anton sing bereits seit 1999 in unserem Chor und war einer unserer Stars im diesjährigen Podcast. Er spielt Horn, Klavier und vermutlich noch tausend andere Instrumente. Und jetzt ist unser kleiner Anton Volljährig. Alles Gute!
Anton Langer in jungen Jahren (Tournee 2010)
Vincenz von Roda. Der Frauenschwarm des Kinderchores. In vielfältigen Opern beschäftigt. Und Versorger des PKJC mit großartigem Geburtstagskuchen. Herzlichen Glückwunsch.
Die Nerds haben mal wieder zuwachs bekommen. Stefanie ‚Steffi‘ Schmitt ist seit neustem Mitglied des Dokuteams. Steffi ist aus vielen Blogartikeln bekannt und wird nun endlich selbst den Blog bereichern.
Herzlich Willkommen Steffi!
Als kleines Schmankerl dazu nocheinmal der Chorfilm des letzen Jahres mit Steffis Auftritt in der 5Minuten-Telenovela:
„Ab nach HerrenhutNeudietendorf!“ erschallte es heute in Erfurt, Weimar (bei Erfurt), Halle & anderen Orten.
Dort nämlich fand heute unser Herrenhuter-Barock-Konzert statt. Nachdem alle – mehr oder minder pünktlich – angekommen und freundlich begrüßt wurden waren, wurde erstmal geprobt. Exakt 2 Minuten vor Beginn des Kaffetrinkens waren wir damit auch schon fertig*. Nachdem wir den Essenssaal gefunden hatten, schlugen wir uns die Bäuche mit crémegefüllten Bienenstich voll. Danach hatten wir die Möglichkeit das wunderschöne Gelände des Zinzendorfhauses anzuschauen. Wirklich sehr geeignet für einen Herbstspaziergang.
Nach der Besichtung des Kräutergarten mit biblischen Kräutern (‚Würzig ist das Lamm‘), setzen sich die Sänger des PKJC um die Feuerstelle nieder und führten tiefgründige Gespräche über ihre Freundschaft zu Georg Baumann.
Und dann kam das Abendessen. Huhn mit Aprikose. Gebackene Pilze. Knödel. Um nur einige Höhepunkte des Hauptganges zu nennen. Ideal für ein gutes Baßfundament eine halbe Stunde bevor gesungen wird…
Dann folgte das Konzert. Volle Kirche. Spannende Reden zu Herrenhuter Musik. Geniale Orgelimprovisationen von Professor Leidel. Applaus. Viel Lob.
Heimfahrt.
Erholung.
Gute Nacht.
*Ausnahme: Alt… Deshalb wurde nach dem Kaffee nochmal 10 Minuten geprobt, die im Haupttext des Erzählflusses wegen und um die Alttistinnen nicht bloßzustellen verschwiegen wurden.
Wir befinden uns kurz vor den Herbstferien. Der ganze PKJC ist in Erholungsstimmung. Der ganze PKJC? Nein! Ein kleiner Haufen unermüdlicher Chorsänger hört nicht auf zu singen. Und das Leben ist nicht leicht umgeben von Herrenhuter Barockmusik.
Zusammen mit Sängern des Kammerchores Michaelstein (Leitung: Sebastian Göring) und des Mitteldeutschen Frauenkammerchores (Leitung: Sebastian Göring), bereiten sich einige Sänger des PKJC (Chorassistenz: Sebastian Göring) auf ein Konzert mit Musik des Herrenhuter Barocks in Neudietendorf vor, wo sie anlässlich einer Zinzendorftagung singen werden. 3 Proben für ein Konzert. Für einige (mich) eine besondere Herausforderung.
Trotzdem lohnt es sich morgen 20.30 in Neudietendorf vorbeizuschauen.
Es ist der Wahnsinn, was einige Chorsänger so schaffen. Zwischen la Böhm, Herrenhuth, normalen proben, Theaterpraktikum etc. hat es Steffi auch noch geschafft ein jahr älter zu werden.
Dazu vom Chor und dem Dokuteam alles Gute, Gesundheit, Freude und bald einen Platz bei uns im Dokuteam. 😉
Am Samstag wurden wir vom „Männergesangsverein Sömmerda“ zum Sömmerdaer Chorfest eingeladen.
Los gings um 13:30 Uhr vom üblichen PKJC Busabfahrtplatz am Domplatz.
Eine Stunde früher als geplant kamen wir dann in Sömmerda am Volkshaus an. Da blieb noch Zeit die ein oder anderen Lieder zu üben, die Stimmen zu lockern, den neusten Klatsch und Tratsch auszutauschen oder die Noten zu sortieren.
Noten sortieren unter freiem HimmelEinsingen im großen Saal
Punkt 15 Uhr betraten wir das Volkshaus und sofort begann die Einsinge- , Ansinge-, und Stellprobe. Nach dieser Probe war für das leibliche Wohl des Chores natürlich gesorgt und wir stürzten uns auf das „Buffet“ – aber nur OHNE Chorkleidung – 🙂
Schnittchen!!!
Wir eröffneten das „Sömmerdaer Chorfest“ mit einem Teil unseres neuen Programms, aber auch altbekannte Tourneelieder klangen durch das Volkshaus.
Anschließend durften wir das Konzert des gemischten Chores und des Männerchores vom „Männergesangsverein“ genießen. Hier begegnete uns eine Reihe von bekannten Liedern wie der „Kleine Grüne Kaktus“ oder die „Lustige Forelle“.
Gemischter Chor - Leitung Ines Weichard
Nach vielen begeisterten Worten vom Publikum fuhren wir schließlich gegen 19:30 Uhr wieder Richtung „PKJC Heimatstadt Erfurt“.
Ein Danke geht an die Dirigentin und Chormutter Frau Weichard für die Einladung nach Sömmerda, sowie an unseren Pianisten Ekkehard Fellner für die Begleitung unserer Literatur!
Für unsere Supersopranistin Kathi war es das vorübergehend letzte PKJC Konzert. Wir wünschen ihr für ihr Studium in Leipzig alles Gute und würden uns freuen, wenn du dich mal ab und zu wieder blicken lässt! 😀
Der PKJC ist auf der ganzen Welt verbreitet, in Italien, Mexiko, Leipzig, Hildesheim, Weimar, Erfurt etc.. Unsere Geburtstagsgrüße gehen heute nach Herl in Rheinland-Pfalz zu einer Familie ohne die vieles im PKJC nicht möglich wäre.
Sie gehen an die Familie Philippi, ganz speziell an Johanna. Unsere Tourneekrankenschwester, Seelsorgerin, Staraltistin, Superbetreuerin, Schwester der Chorleiterin, gute Seele des Betreuerteams, Zimmerschildkünstlerin, Tee- und Wärmflaschenexpertin, Schrecken der Notebooks etc. etc. etc..
Alles Gute zum Geburtstag auf diesem Wege*.
Gut geschützt ins neue LebensjahrDer PKJC gratuliert
*Wir haben verssucht anzurufen und zu singen, aber deine Mutter sagte uns du wärst nicht da.
So liebe Kinder, was haben wir heute gelernt? Es folgt ein wildes Geschrei des Kinder- und Jugendchores. Hier die Wiedergabe der akustisch verständlichen Teile:
Kerzen anzünden geht besser zu dritt als allein. Ballons quietschen. Tanzen macht Spaß. Auch den Eltern. Luftschlagen eignen sich zum durch die Luft werfen. Luftballons funktionieren auch als Fußball. Helium Pferde können wandern. Lutscher und Kartenspielen steht bei Jungs hoch im Kurs. Luftballons zu platzen bringen noch mehr. Familie Müller besitzt amüsante Jazz CDs. Stephan macht viele Fotos. Ananaslollis werden vom Chor verschmäht. Kunstschnee setzt sich in Haaren fest. Vincent arbeitet zu viel. Premierenfeiern am Sonntagabend enden früher als die am Samstag. Der PKJC könnte auch eine Putzteam aufstellen. Nicht nur das singen auch das gemeinsame saubermachen hat in diesem Chor in hohes ästhetische Niveau. Das Buffet ist immer zu schnell leer. Irgendjemand hat eine große Blätterteigaffinität.
Vom Theater zum Saal der Musikschule
Die ersten Gäste treffen ein
Ein Äffchen und ein Pferd – Äffchen zurzeit im Unsichbarkeitsmodus
Bereit für das Dokuteam?
Nach der Feier ist vor dem Aufräumen
WM Fieber – noch immer keine Besserung
Tanzschule – auch einige Eltern hält es nicht auf den Sitzen
Treffpunkt: Buffet
Fast wie bei La Bohéme – goldenes Licht hinter Türen
Als sich kurz nach 16 Uhr der Ballettsaal des Theater Erfurts füllte lag es ganz klar in der Luft. Nein, nicht der Duft von Weihnachten oder gebratenem Lamm – es roch nach Abenteuer auch bekannt als Premierenfieber. Die Kinder legten ihre Sachen ab, unterschrieben einen Bruchteil unserer Premierenkarten und durften sich danach ihre eigene vom Flügel herunternehmen. Rebekka brauchte dafür etwas Hilfe aber auch das tat ihrer Freude keinen Abbruch. Die großen Kinder (Steffi & Stephan) wagten sich in fremdes Territorium vor. Sie begaben sich zu den Garderoben des Opernchores. Dort verteilten sie unter freundlicher Mithilfe der Gardrobieren die Premierengeschenke. Danach bildeten sich unter Anleitung im Ballettsaal mehrere Suchtrupps. Man sandte sie aus um die restlichen Geschenke an die Solisten, den Regisseur und den Dirigenten zu verteilen. Hört sich einfacher an als es tatsächlich ist. Wenn man nämlich den Dirigenten im 2. Untergeschoss, im Zimmer des Abenddirigenten vermutet, er aber in der 2 Etage im Repititionszimmer sitzt ist es ein langer Weg des Suchens, Türen öffnens und schlussendlich Fragens an der Pforte bis vor die besagte Tür im 2. Obergeschoss. Dort stand also das Dekoteam (Steffi und die beiden großen Blonden) nach seiner Odysse durch die Eingeweide des Theaters, leicht labil und aufgeregt, vorm Zimmer von Johannes Pell. Die Anspannung suchte sich aber ihren Weg, wir lachten und das schallend. Nebenbei klopfte man an die Tür – hätte aber ein „Herein.“ niemals gehört da Steffi die Gelegenheit nutze uns ihre Stand – Up – Comedian Talente zu zeigen. „Soll ich vielleicht noch ein Gedicht aufsagen?“. Wir prusteten los und in diesem Moment öffnete Johannes die Tür. Ein Anblick den er sicherlich so schnell nicht vergessen wird. Drei mehr oder weniger Erwachsene Kinderchorsänger- bzw. Betreuer standen giggelnd vor seiner Tür. Wir konnten uns für einen kurz Moment fangen, ihm unsere Glückwünsche und die Karte überreichen und machten uns danach „husch husch“ auf zum Einsingen.
Unterschreiben der PremierenkartenSuchen der eigenen PremierenkarteGEFUNDEN!Jonas hat seine erste Premiere. Toi!Toi!Toi!Chorleiterin bewahrt den ÜberblickEinsingen. Hejo!Vincent M. probiert sich als Korrepetitor - Grandios!
Der Gemeinschaftsblog der Chorakademie Erfurt und der schola cantorum weimar.