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„Bitte wenig Pommes.

Ich bin nur wegen der Wurst hier!“

„Wir wünschen dir viel Segen…“ erklang es mehrfach zum Wecksingen, denn gleich zwei Geburtstagskinder wollten heute mit unserem traditionellen Geburtstagskanon geweckt werden. Über den Tag hinweg sollten sie dann noch so einiges erleben.

Das Frühstück verlief noch recht ereignislos, abgesehen von einer weiteren Runde Geburtstagskanon.

Beim Morgenkreis ging der Spaß dann aber auch schon los. Akustisches Topfschlagen. Geführt von zustimmenden und ablehnenden Geräuschen mussten bestimmte Positionen im Raum erreicht werden.

Außerdem musste noch die Hiobsbotschaft überbracht werden: Wegen der seit Tagen in Deutschland wütenden Gewitterfront, die nun auch uns erreichen sollte, konnte der Strandbesuch aus Sicherheitsgründen leider nicht stattfinden.

Ein paar Proben später folgte die nächste Nahrungsaufnahme. Currywurst unzerteilt mit Pommes. Darauffolgend fuhr dann ungewöhnlich bald der Bus, wodurch die zweite Runde Wurst bei Manchen dann doch etwas geschlungen und der Nachtisch in der Brotdose mit in den Bus genommen werden musste.

An dem Ausweichziel Lübeck angekommen musste die Kleinbusbesatzung jedoch feststellen, dass der große Bus noch eine Weile im Anreiseverkehrs-Stau der Karl-May-Spiele fest gesteckt hatte. Deshalb wurde die nun längere Wartezeit in der Jakobikirche verbracht, um der schwülen Hitze für einen Moment zu entgehen.

Nach Eintreffen des großen Rests durfte es erstmal ein bisschen Freizeit sein. Neben Klassikern wie Niederegger wurde von manchen sogar schon der morgige Konzertort, St Marien, ausgekundschaftet. Vor eintreffen des Gewitters floh die Gruppe dann in das Hansemuseum. Dort erwartete die Geburtstagskinder erneut eine Aufgabe: „Tragt den Luftballon mit einer weiteren Person durch die Ausstellung, indem ihr ihn nur mit jeweils einem Finger berührt“

Bis alle durch die Ausstellung durchgelaufen waren, bot sich für die Wartenden noch die Gelegenheit für Spiel, Spaß und Entspannung.

Die Regenpause nutzend ging es zurück in die Busse und nach Hause zum wartenden Abendessen. Anschließend erwartete die Geburtstagskinder ein Chortänze an der Musik erraten Quiz und alle gemeinsam dann die vollständige Ausführung selbiger.

Einen Bal(l)ance-Parkur gepaart mit einer Abwandlung von „Ich packe meinen Koffer“ später endete der Tag mit der Tournee-Tagesschau im Abendkreis.

Ein erster Probenvormittag

Nach einer mehr oder weniger langen und erholsamen ersten Nacht in Leutkirch, wurden die Sänger und Sägerinnen durch das Weck-Team geweckt. Dabei gab es einige Verwirrungen vor welchen Türen ein Ständchen gesungen werden sollte, denn heute hatten Delu, Magdalena und Margaretha Geburtstag! Im Speisesaal gratulierte ihnen der ganze Chor mit lautem Gesang und dann gab es Frühstück.

Viele Sänger freuten sich schon sehr endlich wieder gemeinsam mit unserem Partnerchor, der Schola Cantorum Weimar proben zu dürfen. Speziell die Bässe genossen es sehr, wieder in einer größeren Fraktion vertreten zu sein.

Nach dem Einsingen wiederholten wir unsere Stücke und feilten an den Feinheiten. Wir probten zunächst geteilt in Kinderchor und Männer- und Frauenchor des Jugendchores. In einer zweiten Probe bis zum Mittagessen probte der Jugendchor dann gemeinsam. Auch wenn es relativ heiß im Raum war, machte das Singen noch Spaß, da wir (zumindest gefühlt) gute Fortschritte machten. Ein anderer wirklich schöner Moment war, als das jüngste Mitglied (3 Jahre) unserer Tourneebesetzung zum Pult der Chefin tapste. Sie hatte augenscheinlich sehr große Freude daran, Frau Fischer zu unterstützen.

Die Suche nach den Störchen und das Geburtstagseis

Ein Spaziergang durch Leutkirch

Trotz wichtiger Konzertvorbereitungen fanden wir die Zeit, unseren Heimatort für die nächsten zwei Wochen zu erkunden. Mit unserem erfahrenden Stadtführer „Folgt“-Stefan Philippi spazierten wir für zwei Stunden durch die Altstadt von Leutkirch. Dabei erfuhren wir viel Neues – beispielsweise, dass wir viele Stadtfeste wie den Rummel dem Schulsystem des 19.Jahrhunderts zu verdanken haben, dass Störche konfessionsunabhängig ihre Nester bauen, jedoch nicht, wo die Stadtmauer um Leutkirch geblieben ist.

Wir sangen zwei Lieder aus unserem Programm in der Kirche und genossen den wunderbaren Klang. In diesem Jahr werden wir dort ausnahmsweise nicht singen, jedoch haben wir die Neugier des Küsters geweckt – Updates folgen!

Nach dem Hinweis, dass derzeit sowohl auf der katholischen, wie auf der evangelischen Kirche Storchen nisten, suchten viele nach den Bewohnern der Nester – nur manche fanden.

Nach einer zielgerichteten, mit forschem Schritttempo geführten Überquerung des Rummels mit seinen Fahrgeschäften, bunten Buden und vollen Plätzen traten wir den Rückweg über den Marktplatz mit seiner Eisdiele an, wo wir ein Geburtstagseis aßen. Da wir drei Geburtstagende zu feiern haben, bekam jedes Chormitglied zwei Kugeln Eis spendiert. Eine dritte Portion Eis gab es bereits als Nachspeise zum heutigen Mittagessen.

Die Hälfte seines Lebens

Heute hat Paul Philippi seinen großen Tag. Er hat nun die fünfte Tournee fast hinter sich und damit die Hälfte seines Lebens den Geburtstag beim PKJC gefeiert. Er ist der jüngste Teilnehmer, der jemals auf einer Tournee mit war. Wir hoffen ihm auch weiterhin in unserer großen Chorfamilie ein Geburtstagständchen singen zu können.

ALLES GUTE LIEBER PAUL!

Photo: PKJC / Friedrich Ziller

 

Ab 18 Jahren ist man(n)…

Volljährig! Und nun?
Ein Auszug aus den Rechten und Pflichten ab 18 Jahre:

Die Geschäftsfähigkeit
Die Fahrerlaubnis
Wählen und gewählt werden
Ausgehzeiten

Geburtstags(kind?) Robert

Warum das Ganze? Na weil der Robert, ein gern gesehener Gast aus der Weimarer Schola Cantorum Weimar, heute Geburtstag hat. Und nicht nur irgendeinen, auf der 5. Tournee des PKJC, einen Tag nach dem 1 jährigen Bestehen des Blogs nun das nächste Großereignis. Robert feiert heute seinen 18. Geburtstag und wir wünschen ihm natürlich auch auf diesem Wege alles Gute. Morgen früh gibts das ganze nochmal mit Kerzen und einem Lied aus 80 Kehlen.

Photography: PKJC/Stephan Mahn