Archiv der Kategorie: Konzerte

Musikalische Vesper im Augusta Viktoria Stift

Auch der Erfurter Nachwuchs hatte in der Woche vor den Ferien noch einmal die Möglichkeit, sein Programm zu präsentieren. Spatzen- und Nachwuchschor sangen im Rahmen einer musikalischen Vesper im Augusta Viktoria Stift, wo die Jüngsten auch in der Weihnachtszeit jedes Jahr Gast sein dürfen.

Noch einmal erklang das Sommerprogramm mit Papagenos Glockenspiel und Skandinavischen Liedern über Bootsjungen, Ziegen namens Annegrethe und Wasservögel. Der Nachwuchschor überzeugte mit der zeitgenössischen Spinne,  der Käsebande und Ophelia Letter Blow’way. Die Sängerinnen und Sänger wurden mit viel Applaus belohnt und können jetzt mit einem Konzerterfolg mehr im Gepäck in die Sommerferien starten.

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Musikalisches Sommerfest der Nachwuchsensembles

Nach dem großen Festival in Weimar sind einige Wochen vergangen, in denen alle Chöre natürlich weiter fleißig an ihren Programmen gearbeitet haben. So auch die Vorbereitungs- und Nachwuchschöre. Diese sollten nun vor Beginn der Sommerferien noch einmal die Chance haben, ihren Familien und Freunden ihr Können zu präsentierten. Bei einem musikalischen Sommerfest in der Notenbank stellten die Sängerinnen und Sänger vor, was sie in der Zeit seit der Aufführung der Käsekantate in der Weimarhalle gelernt und erarbeitet hatten. Doch auch das Pubikum durfte mitmachen, etwa bei einer Stampf/Klatsch/Schnips-Version von Bruder Jakob oder am Ende des allbekannten Zauberlehrlings. Nach dem Konzert durften alle Zuhörer außerdem noch einige Chortänze kennenlernen, und so wurde in großer Runde Wasser geschöpft, mit dem Letkiss durch den Saal gehüpft und sich am Hochzeitstanz probiert. Ein wunderbares Buffet aus Kuchen, Keksen und Obst rundete den Nachmittag ab.

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6. Musikalischer Sommerspaziergang – Alle Jahre wieder…

Am letzten Samstag fand in Erfurt zum sechsten Mal der musikalische Sommerspaziergang statt. Wie jedes Jahr veranstaltete jeder Teilchor ein eigenes Konzert und das Publikum zog dabei von Kirche zu Kirche. Eingeladener Gastchor war die schola cantorum weimar, die gemeinsam mit dem Jugendchor des PKJC’s auftrat.

Nachdem alle Buffetbeiträge abgegeben und alle Chorsänger eingesungen waren, eilten sowohl Gäste als auch die Mitglieder der unterschiedlichen Teilchöre zur Brunnenkirche, wo das erste Konzert stattfinden sollte. Ebendieses wurde vom Spatzenchor gestaltet, der, trotz kleiner Besetzung, die Konzertbesucher mit Musik aus aller Welt begeisterte. Die 12 Sänger wurden dabei ab und an vom Nachwuchschor unterstützt, der dann mit seinem eigenen Programm fortfuhr.

Danach begann die große Wanderung durch Erfurt. Angeleitet von den Sängern des PKJC’s begaben sich alle in die Reglerkirche, wo die letzten beiden Teilchöre auftraten. Den Anfang machte hier der Kinderchor, der mit Liedern wie „Can you hear me?‘“ von Bob Chilcott viel Beifall vom Publikum erntete. Nach einer kurzen Pause, in der kalte Getränke gereicht wurden, trat der Jugendchor des PKJC’s mit den Sängern der schola cantorum weimar auf und schloss den Konzertzyklus mit einer überzeugenden Vorstellung.

Das gute Wetter, was schon den Gang von der Brunnenkirche zur Reglerkirche enorm erleichtert hatte, blieb Gott sei Dank erhalten und die Sommerfeier des PKJC’s im Hof der Musikschule konnte beginnen. Es wurde vom großartigen Buffet gegessen, viel geredet und viele Stunden getanzt. Und so kam auch der sechste Sommerspaziergang des PKJC’s zu einem harmonischen Ende.

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Ulrichshalben: Klappe die Fünfte

Wieder einmal durften wir im gemütlichen Ulrichshalben zu Gast sein. Diesmal waren nicht nur die beiden Jugendchöre aus Erfurt und Weimar, sondern auch der Jugendkammerchor mit dabei. Schon  am Vormittag wurde noch fleißig im Kulturgut geprobt, denn es stand noch ein neues Stück auf dem Programm. Doch nachdem alle Unsicherheiten beseitigt waren, wir uns mit der Flötengeige  und dem Klavier eingestimmt hatten, eine stärkende und zur Völkerverständigung beitragende Mittagspause genießen durften und nach einer ausgedehnten Stell- und Ansingeprobe, schritten wir frohen Mutes zum Konzert. In kuscheliger Atmosphäre verging es wie im Flug und es hieß für viele schon wieder Abschied nehmen. Der eine Teil verweilte zum gemütlichen Beisammensein im Kulturgut, der andere kämpfte sich durch kurze und vor allem leichte Schauer zum Bahnhof um die Heimreise anzutreten. Hauptsache alle bleiben gesund, denn nächstes Wochenende geht es direkt weiter mit dem Sommerspaziergang in Erfurt (siehe Termine).

Ein Geburtstagsständchen – oder – Der Jugendchor hält durch

Nach der Verabschiedung der Gastchöre war für den PKJC der Sonntag noch nicht ganz zuende. Wir hatten am Nachmittag nämlich noch die Aufgabe, unterstützt von ein paar standhaften schola Sängern, bei der Geburtstagsfeier von Chorgroßeltern ein Ständchen zu singen und uns so für ihre langjährige großzügige Unterstützung des Chores und der Tourneen zu bedanken. Und der PKJC wäre nicht der der PKJC, wenn er nicht selbst nach drei Tagen Festival noch irgendwo Energie und Motivation fände, auch dieses Konzert zu meistern. Noch einmal wurden Sing Sing Sing und Ophelia getanzt (und das teilweise auf einer Treppe und mit der Sonne im Gesicht, also mit erhöhtem Schwierigkeitsgrad) und mit Durme ein Kind in den Schlaf gewiegt. Nachdem damit der letzte Programmpunkt geschafft war, traten auch wir die Heimreise an.

Schluss im Schloss / Closing at the castle

Wie alle schönen Dinge neigte sich auch das Chorfestival langsam aber sicher seinem Ende zu. Circa 500 Sänger fanden sich bei traumhaftem Wetter zum Open-Air-Konzert im Stadtschloss zusammen, um zum letzten Mal die gemeinsamen Werke zu präsentieren. Dabei dirigierte jeder (Gast-)Chorleiter das von ihm mitgebrachte Stück, auch wenn sie ihre Arme oft sehr strecken mussten, um auch von den Sängern aus den letzten Reihen gesehen zu werden. Diese Herausforderung meisterten aber sowohl Dirigenten als auch Chorsänger problemlos, sodass auch dieses Konzert ein voller Erfolg wurde.

Im Anschluss kehrten alle ins mon ami zurück und die Gäste stärkten sich mit einem Imbiss für ihre Reise nach Hause. Wenig später kamen auch schon die ersten Busse an und nachdem alle Gepäckstücke verladen worden waren, wurde jeder Gastchor mit einem Lied verabschiedet. Wir wünschen eine gute Reise und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen!


As all good things come to an end, the festival slowly but surely came to its conclusion. About 500 singers gathered at the castle’s yard for an open air concert in the beautiful weather to present the shared choir works for one last time. Each choirmaster conducted the piece they had put forward, tough they had to really stretch their arms to be seen even by those singers who were standing in the last rows. However, this challenge was mastered by both conductors and singers, so the concert was a huge success.

Shortly after, everyone returned to the Mon Ami to grab a quick bite for the following journy back home. The busses came to pick up their passangers, and after all luggage was loaded, each guest choir was sent off with a last song. We wish you a good trip and look forward to an early reunion!

Das Festivalkonzert / The Festival Concert

…oder wie es auf und in allen offiziellen Flyern, Plakaten, Programmheften und Einladungen heißt, „Das GROSSE Festivalkonzert“. Und tatsächlich, das  Wort „groß“ trifft wohl am besten, wie dieser Abend in Erinnerung bleiben wird.

Eröffnet wurde das Konzert vom schola-Kinderchor, der mit Sound The Trumpet alle auf die folgenden 2 1/2 Stunden Chormusik vom Feinsten einstimmte. Darauf folgte Gli Harmonici aus Itaien, die das Publikum mit ihrer guten Laune und Medleys aus italienischen und anderen mediteranen Volksliedern begeisterten. Der darauf folgende Nürnberger Chor überzeugte mit Sister Act (was verständlichereise besonders in der PKJC- und schola-Ecke sehr gut ankam), California Dreaming und dem auch uns nicht unbekannten For the Beauty of the Earth. Danach war der schola/PKJC-Jugendchor an der Reihe. Wir durften erstmalig die Five  Hebrew Lovesongs präsentieren, unterstützt von einem wunderbaren Streichquartett, sowie unser zweites Stück, die Profiversion von J’entends Le Moulin mit Schnipsen, Klatschen, Ticken und Tacken. Die Mädchenkantorei am Limburger Dom überzeugte danach mit geistlicher Literatur aus allen Epochen. Als letztes präsentierte der Chor aus Kecskemét mehrere klangstarke ungarische Volkslieder und stellte uns damit sich und seine Heimat vor.

Den Abschluss des Konzertes bildeten dann noch einmal alle knapp 400 Sängerinnen und Sänger zusammen. Wir sangen und tanzten fünf Stücke gemeinsam und wurden mit viel Applaus und Jubel belohnt. Stolz und vom Konzerterfolg immer noch euphorisch beendeten wir den Abend bei Buffet und Tanz im Mon Ami.


…or as it is titled on all official flyers, posters, programs and invitanios, „the great festival concert“. And really, the term „great“ defines how the evening will be remembered.
The concert was opended by the children’s choir of the schola cantorum, which tuned the audience with Sound The Trumpet for the following 2 1/2 hours of choral music. They were succeded by Gli Harminici from italy, which enthused the audience with their high spitirs and medleys of italian and otherwise mediterranian folk songs. The following choir from Nuremberg satisfied with Sister Act (which understandably was well received with the PKJC and the schola cantorum), California Dreaming and the not unfamiliar For the Beauty of the Earth. Then it was the turn of the youth choir of PKJC and schola cantorum. For the first time we were allowed to present the Five Hebrew Lovesongs, backed by a wonderful string quartet, as well as our second piece, the more challenging version of J’entends Le Moulin with flipping, clapping and strange sounds. The girls church choir of Limburg followed afterwards with sacred literature from many eras. Last but not least, the choir from Kecskemét presented many resounding hungarian folk songs und introduced itsself and its homeland.

The finale of the concert was performed by all 400 singers together. We sang and danced five songs together and were rewarded with a standing ovation. Proud and still euphoric, the day ended with a buffet and dancing at the Mon Ami.

So ein Käse! / So cheesy!

Wenn man gebeten wird, bei einem Auftritt unserer jüngsten Chorsänger einfach mal die Kamera auf die interessantesten Stellen der Bühne zu richten, klingt das recht harmlos. Aber wenn so viel Leben und Trubel herrscht wie bei „Ein Käse für den König“, hat man doch alle Hände voll zu tun.

Ab 16 Uhr präsentierten unsere Vorbereitungs- und
Nachwuchschöre heute in der Weimarhalle die szenische Kantate, die von Knut Gramß (* 1937) nach einem französischen Kinderbuch geschrieben und vertont wurde. In knapp 55 Minuten erzählten unsere Jüngsten die Geschichte eines Bauern, dem eines Tages ein besonders guter und großer „KÄS“ gelingt und sich daraufhin auf eine lange und beschwerliche Reise begibt, um seinem König ebendiesen Käse zu servieren. Unterwegs wird der Käse jedoch dank vieler hungringer Mäuler von Straßenjungen, Viehhirten und Adeligen immer kleiner, sodass der König später zwar seine Qualität lobt, sich mit der Quantität jedoch nicht zufrieden zeigt.

Unter der Regie von Vincent Kresse, der musikalischen Leitung von Cordula Fischer und begleitet von Pianistin Hsin-Pei Liu, Perkussionist Christopher Peyerl und Sprecher Alexander (von) Ebert sangen, sprangen, wuselten, krabbelten und rollten die ca. 85 Kinder kreuz und quer über die dreistufige Bühne der Weimarhalle. Vom König mit ausgestopftem Bauch bis zu den Ziegen und Schafen war jede Rolle belegt, und nicht zuletzt durch die Ausstattung der Sänger durch Gaby Kosa immer erkennbar. Es wurden große und kleine Käsemesser geschwungen (selbstverständlich aus Pappe) und ein großer hölzener Käse, größer als so mancher mitwirkender Chorsänger, rollte mehrmals von einer Seite der Bühne zur anderen.

Verständlicherweise wurde diese liebevolle Inszenierung vom Publikum mit stürmischem Applaus belohnt. Wie dem Urheber, der heute Abend als Ehrengast in der ersten Reihe dabei war, die Aufführung gefallen hat, ist mir nicht bekannt – ich bin aber zuversichtlich, dass Herr Gramß es ähnlich sieht wie der König: Vorzüglich, aber bitte mehr!


If asked to document the most exciting parts of the presentation from our youngest singers, it’s seems like an easy request. But confronted with as much hustle and bustle in „Ein Käse für den König“ (A Cheese for the king), you’ve got your hands full.
Starting at 16 o’clock today, our youngest singers, the Vorbereitungs-und Nachwuchschöre (untranslatable; basically our youngest singers up to the age of 10), presented this scenic cantata, which was set to music by Knut Gramß (*1937) after a french children’s book, in the Weimarhalle. Over the course of 55 minutes, our youngest told the story of a farmer who one day managed to make a particularly big and tasty cheese, and went on a long and eventful journey to serve said cheese to his king. Along the way, the cheese is getting smaller and smaller thanks to guttersnipes, cattle drovers and nobleman. And so, in the end the King praises the quality of the cheese, but is not pleased with its quantity.

Under the stage direction of Vincent Kresse, the musical leadership of Cordula Fischer and accompanied by pianist Hsin-Pei Liu, percussionist Christopher Peyerl and narrator Alexander (van) Ebert, the approximately 85 kids sang, leaped, scurried, crawled and rolled all over the stage. From the king with a stuffed tummy down to the goats and sheep, every role was filled and, thanks to the outfit of Gaby Kosa, always recognizable. Big and small cheese knifes (made out of cardboard, of course) were beeing swayed and a big wooden cheese, bigger than some of the actors, rolled from one sode of the stage to the other quite a few times.

Understandably, this fondly production was rewarded with rapturous applause. If the author of the piece, who sat in the front row as a guest of honour, was pleased, I don’t know – but I am certain that Mr. Gramß would phrase it just like the king: Marvelous, but please give me more!

Eröffnung mit Knall und Konfetti / Opening with a bang and confetti

Das erste Konzert des Festivals ist geschafft. Nach der wie immer eloquenten und diesmal auch überraschend farbenfrohen Eröffnung des Eröffnungskonzerts in der Redoute präsentierten alle Chöre ihr Können. Wir erlebten die unterschiedlichen Klänge der verschiedenen Chöre und ein buntes Programm mit uns teilweise unbekannterer Literatur aus aller Welt, das Vorfreude auf das Festivalkonzert morgen weckte. Jetzt heißt es aber erst einmal für alle nachhause, Teetrinken und Stimme schonen, denn morgen früh steht die Generalprobe für ebendieses Festivalkonzert an.


The first concert of the festival is done. After the eloquent and this time surprisingly colorful opening of the opening concert at the Redoute every coir showcased their skills. We experienced the diverse sounds of the different choirs and a ragtag programm with (to us) partially unknown music coming from all over the world, which induced anticipation for the great concert tomorrow. But now it’s time to go home, drink tea and rest our voices, because tomorrow there will be the final rehearsel fot the Great Festival Concert.