Archiv der Kategorie: Konzerte

Im külen Juli Das erste Tourneekonzert

Mitten durch einen sintflutartigen Regen führte unser Weg ins Augustinum München-Nord.  Nach einer intensiven Stellprobe und etwas Chortetris nahmen wir in kurzer Zeit Brötchen mit Fleisch oder wahlweise auch ohne nahrhaftes Belagmaterial auf und bereiteten uns auf das Konzert vor.

Drei Chorkleidungen wurden bis kurz vor Konzertbeginn noch gesucht. Glücklicherweise konnte unser motiviertes Konzertpublikum zurückgehalten werden, bis der letzte Sänger hinter der Bühne hervortrat.

Unser erstes Tourneekonzert wurde von den Hörenden dankend angenommen, es wurde viel Begeisterung geäußert, das Wort „schööön“ schien sich allseitig im Raum auszubreiten.

Wir werden im Verlauf der Tournee weiterhin die Freude für Spontanität in Abläufen beibehalten und als vitaler, grandios sofort-leistungsbringender Chor auftreten.

Selten hatten wir wohl einen derart intensiven zweiten Tourneetag. Bei Tee und Abendlektüre schliefen auch energiegeladene Sopranistinnen bald ein.

Anmerkung: Der Titel des Beitrags ist das sommerliche Pendant zum Titel des Werkes „Im külen Mäyen“ von Hans Leo Hassler aus dem aktuellen Programm.

CHORBEGEGNUNG MIT DEM JUGENDCHOR DES GOETHEGYMNASIUMS SCHWERIN – TAG 2

Nach einer wie immer ein bisschen kräftezehrenden Stellprobe am Vormittag, bei der noch einmal alle gemeinsamen Stücke ausgiebig probiert und aus dem Kuddelmuddel an Chorsingenden ein ordentlich aufgereihter Chor gemacht wurde, hatte jeder Teilchor nochmal eine eigene kleine Probe um die Akkustik und sonstiges auszutesten. Der kleine Konzertmarathon begann mit einem spontanen Flash-Mob-Minikonzert auf der Probebühne des Theaters beim Umziehen. Kurz darauf lauschten wir den Jüngeren und Jüngsten in der Wigbertikirche. Der Höhepunkt für die Augen war wohl, die Eisenbahn, welche in Torkelheim Station machte…
Auf dem Weg zur Reglerkirche war der Weg unmöglich zu verfehlen, denn den Anger domierten eindeutig rot gekleidete Menschen, gemischt mit schwarzen Anzügen und blauen Röcken.
Nach besonders viel Liebe auf unterschiedlichen Sprachen und Formen, mal erotisch, mal eher verhalten, waren wir natürlich besonders auf das Programm unseres Gastchores gespannt. Wir wurden nicht enttäuscht. Beschwingt vom Konzert zogen wir zurück zum Theater, wo das berühmte Büffet wartete. Gut gesättigt wurde natürlich auch wieder getanzt, aber diesmal endlich mit genügend Platz extra großer Tanzanlage und Halleffekt.

DiDiDiDiDiDiDing DiDingDing Hej Ein Wochenende mit Voces8

Schon lange probten wir immer wieder die gleichen Melodien, bis auch wirklich jeder noch so kleine Ton saß,  immer untermalt von Frau Fischers Begeisterung für dieses doch recht ungewöhnliche Projekt. Es trafen sich nämlich am Ende der Osterferien für drei Tage eine 160 Singende zählende Delegation aus Chorakademie und schola  mit dem Vokalensemble Voces8 in der Notenbank, um für ein gemeinsames Konzert im Rahmen der Thüringer Bachwochen zu proben. In die einfachen Melodien wurden nun unter Improvisationsanleitungen der einzelnen Sänger komplizierte Rhythmen und Melodiestücke eingebaut. Aber nicht nur an den Stücken die wir extra für dieses Projekt eingeübt hatten arbeiteten wir intensiv, sondern auch für unsere eigenen Stücke gab es Tipps. So lernten wir auf spielerische Art noch einmal ganz anders Spannung aufzubauen und aufzulösen. Auch bei Sing, Sing, Sing konnten wir so noch einiges verbessern. Damit auch die Jüngeren unter uns alles verstanden, was die Mitglieder von Voces8 von uns wollten, gab es wechselnde Übersetzer aus unseren Reihen, die aber nie genau das sagten, was sie sollten, sondern es in unsere Chorsprache übersetzen. Manche Sätze konnten so in ein Wort zusammengefasst werden. Voces8 war auf jeden Fall sehr beeindruckt von unserem Können und so hatten wir am Sonntag ein fulminantes Abschlusskonzert in der Thomaskirche in Erfurt. Wir schafften es sogar einige Zuschauer zum Mitsingen zu bringen.

Die schola und die Gospelmesse Auf das letzte Bam macht ihr einfach den Mund zu

Im Rahmen des trinationlen Studierendenaustauschs des Weimarer Dreiecks trafen sich in der letzten Oktoberwoche drei Hochchulchöre aus Amiens, Krakau und Jena in Thüringen, um ein gemeinsames Konzert auf die Beine zu stellen. Bei diesem sollte die Messe pour un anniversaire, eine Gospelmesse von Rodolphe Pierrepont, aufgeführt werden, in der die schola den Kinderchorpart übernehmen durfte.

Nach intensiven Proben im Kinderchorlager und eher spontanen Kurzproben auf Tournee trafen wir uns am letzten Sonntag der Herbstferien als erstes mit dem Psychochor der FSU Jena, den wir mit unseren Einsingeübungen erheiterten und mit unserer Fähigkeit, die meist einstimmigen Kinderchorstellen sauber und präzise zu singen überraschten. Am darauffolgenden Mittwoch lernten wir bei der ersten Probe in der Herderkirche auch die Gastchöre sowie die Band, die die Messe begleiten sollte kennen, bevor am Donnerstag dann endlich das Konzert stattfinden sollte.

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Aber noch nicht ganz, erst war da am Nachmittag noch die Generalprobe. Nachdem den drei Geburtstagskindern des Tages (eine französische Sopranistin, ein weimarer Kinderchorsänger und eine weimarer Chorleiterin) auf drei verschiedenen Sprachen gratuliert war,  wurde die Messe das erste Mal komplett in der richtigen Reihenfolge durchmusiziert, bevor wenig später endlich das Konzert begann. Wir hatten viel Freude die für uns eher ungewohnte Musik, die uns trotzdem oder gerade deswegen die ganze Woche schon als Ohrwürmer verfolgt hatte dem Publikum zu präsentieren und durften zu unser aller Freude den wohl eingängigsten Teil, das Agnus Dei, am Schluss als Zugabe gleich noch einmal zum Besten geben.

Das Tourneeabschlusskonzert

Nach sieben wunderbaren, ereignissreichen und mit großartigen Konzerten gefüllten Tagen durften wir am letzten Tourneetag unser Programm noch einmal „zu hause“ präsentieren. Nach einer recht kurzen, und auf Grund der allgemeinen Sehnsucht nach Schlaf auch ziemlich ruhigen Busfahrt erwarteten uns in Erfurt einige Choreltern mit einem Mittagsbuffett. Danach ging es gestärkt und wie immer hochmotiviert an die Stellprobe, bei der in der uns bekannten Reglerkirche ein letztes Mal eine für diese Besetzung gänzlich neue Choraufstellung entwickelt wurde. Nach einem schnellen Umkleiden begann dann das letzte Konzert der Berlintournee 2016. In einer vollen Kirche durften wir vor Familie und Freunden, bekannten und unbekannten Gesichtern ein letztes Mal vom Kuckuck und der Brücke in Avignon erzählen, die Nordlichter musikalisch beschreiben und mit den Worten der Beatles über die Nicht-Käuflichkeit der Liebe philosophieren.

Nach einem langen, herzlichen Applaus erwartete uns im Gemeindezentrum noch mehr Essen sowie die Vorführung der Podcast, bei der alle die letzten Tage noch einmal Revue passieren lassen konnten. Mit Dankesworten an alle Möglichmachenden, Helfenden und guten Seelen endete der Tourneeabschluss.

Ein stimmender klingender Raum Das erste Konzert unserer Berlintournee

Heute um 16:00 Uhr sangen wir unser erstes Konzert in der Stadtpfarrkirche „Sankt Marien und Sankt Nikolai“ zu Beelitz.

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Klanggewaltig und differenziert verzauberten unsere Sängerinnen und Sänger die Konzertbesucher mit unserem vielfältigen Tourneeprogramm „StimmenKlangRaum“ aus geistlicher Chormusik, internationalen Volksliedern, Jazz, Rock und feurigen Madrigalen.

Besonders herzlich wurden wir von der Kirchengemeinde empfangen und aufgenommen. Ein großes Dankeschön sei hier noch einmal allen Helfenden gesagt.

Die Konzerteinnahmen werden zur laufenden Kirchenrestaurierung beitragen und werden dem Glockenjoch zu Gute kommen. Die Kirche hat uns einen wunderbaren Klang geschenkt. Wir hoffen, dass sie auch baulich wieder in vollem Glanz erscheinen wird.

Wir freuen uns auf viele weitere Konzerte und Begegnungen und sind „gut gestimmt“ und eingestimmt auf unsere Zeit in Berlin.

Unicorn und Dragon eröffnen das Schultheater der Länder

Am Sonntag begann das 32. Schultheater der Länder, ein Festival, bei dem junge Theatergruppen aus ganz Deutschland zusammenkommen und sich eine Woche lang ihre Stücke präsentieren und miteinander Theater erleben, und der Kinderchor der schola cantorum sollte mit von der Partie sein.
Nicht als teilnehmende Theatergruppe natürlich, sondern als Teil der Eröffnungsveranstaltung, denn bei dem diesjährigen Festivalmotto Theater.Sprache durfte die Sprache der Musik natürlich nicht fehlen.

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Und so machten sich knapp 70 gelbe Kleidersäcke mitsamt dazu gehörenden Sängerinnen und Sängern auf ins Theater Erfurt, wo das Festival stattfindet. Dort angekommen wurde bei einer Stellprobe zuallererst für jeden ein Platz auf der Bühne in Mitten von bunten Holzbuchstaben gefunden. Danach ging es ans Ein- und Ansingen und an das Austesten der Gulla-Bewegungen auf der großen Bühne. Nach einer kurzen Verschnauf- und Umziehpause war es dann auch schon so weit, und die offizielle Eröffnung begann. Zwischen Festreden, Clowns und Bundesländervorstellungen präsentierte der Kinderchor zuerst Gulla und dann The Unicorn und The Dragon und wurde schließlich vom gut gelaunten  Publikum mit viel Jubel belohnt.

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Foto: Christof Hinz

Kiwi, Kiwi, Kiwi. Kiiwi, Kiwi, Kiwi Die schola meldet sich aus der Sommerpause zurück

Das neue Schuljahr ist zwar erst drei Wochen alt, die schola hatte dennoch bereits zwei Auftritte.

Zuerst wirkten am 18. August 2016 einige motivierte Teile unseres Kinderchores bei der Eröffnung des wahrscheinlich schönsten Sonnendaches Weimars mit: Von Sängern und Eltern teils unbemerkt  entstanden in der Notenbank Weimar – unserem Probenort – wunderbare Wohnungen, die alle Zugang zu einer das Dachgeschoss umrundenden Terrasse mit einem beeindruckenden Blick über die Stadt haben. Auf dieser Terrasse sangen unsere SängerInnen, begleitet von Johannes Janeck am Klavier.

Eine Woche später, am 25. August erklangen durch Teile unseres Kinder- und Jugendchores fruchtige,  genudelte und international renommierte kulinarische Standards wie das vertonte Tischgebet „Aller Augen warten auf dich, Herre“ von Heinrich Schütz. Es galt, die Ausstellung „Sardellen Salat sehr gut“, eine Sammlung von Rezepten und Menükarten aus den Haushalten der Herren Goethe, Schiller, Nietzsche und Arnim, zu eröffnen. Die schola war mit großer Energie und Spaß an der Speise dabei, zauberte den Besuchern der Eröffnung ein Lächeln ins Gesicht, indem sie unter anderem eine beachtliche choreografische und musikalische Interpretation des neuen Chor-Kollektiv-Ohrwurms „Fruit-Canon“ (Text: „Mango, Kiwi, Ananas, Banane, uh“) zum Besten gab.

Damit sind zwei sehr spontan zu Stande gekommene Konzerte erfolgreich gesungen worden. Nun freuen uns auf ein neues Chorjahr voller schöner Projekte, Chormusik, Spaß, Obst und Tee.

Singen zur Zertifikatsübergabe

Ein Teil des Jugendchores hat sich heute mit blau rot gemischten T-Shirts für ein Konzert im Augustinerkloster getroffen. Wir waren trotz, oder gerade wegen, der Ferien eine hohe Anzahl Sänger und hatten durch die Chance zu singen besonders gute Laune. Im Luthersaal waren wir gut zu hören, und auch die Zuhörer waren begeistert. Aufgrund des Sonnenscheins waren wir danch noch erfolgreich Straßensingen, da sehr viele Touristen in der Stadt unterwegs waren.

Hier ist noch eine Rückmeldung der Zuhörerinnen und Zuhörer: „Eine besondere Überraschung für die Überreichung der Zertifikate war der Auftritt eines Teils des Philharmonischen Jugendchors zu Beginn der Veranstaltung. Es ist nicht selbstverständlich, dass Schülerinnen und Schüler in ihren Sommerferien zum Singen zusammenkommen. Mit strahlendenGesichtern, ohne Chorleiter, in Eigenregie boten sie uns ein kleines Programm von faszinierender Perfektion. Hier erklangen nicht nur in völliger Harmonie Lieder, sondern der ganze Saal wurde von einer Musik erfüllt, die den Raum schwingen lies. Musik, die diese Veranstaltung würdig einrahmte, die spüren lies, dass hier junge Menschen nicht nur sehr gute Stimmen haben, sondern diese Musik mit Freude aus ihren Herzen strömte. Wir sind dankbar für dieses Erlebnis und wünschen den motivierten Sängerinnen und Sängern weiterhin viel Freude und Erfolg in ihrem Chor.“