Das Festivalkonzert / The Festival Concert

…oder wie es auf und in allen offiziellen Flyern, Plakaten, Programmheften und Einladungen heißt, „Das GROSSE Festivalkonzert“. Und tatsächlich, das  Wort „groß“ trifft wohl am besten, wie dieser Abend in Erinnerung bleiben wird.

Eröffnet wurde das Konzert vom schola-Kinderchor, der mit Sound The Trumpet alle auf die folgenden 2 1/2 Stunden Chormusik vom Feinsten einstimmte. Darauf folgte Gli Harmonici aus Itaien, die das Publikum mit ihrer guten Laune und Medleys aus italienischen und anderen mediteranen Volksliedern begeisterten. Der darauf folgende Nürnberger Chor überzeugte mit Sister Act (was verständlichereise besonders in der PKJC- und schola-Ecke sehr gut ankam), California Dreaming und dem auch uns nicht unbekannten For the Beauty of the Earth. Danach war der schola/PKJC-Jugendchor an der Reihe. Wir durften erstmalig die Five  Hebrew Lovesongs präsentieren, unterstützt von einem wunderbaren Streichquartett, sowie unser zweites Stück, die Profiversion von J’entends Le Moulin mit Schnipsen, Klatschen, Ticken und Tacken. Die Mädchenkantorei am Limburger Dom überzeugte danach mit geistlicher Literatur aus allen Epochen. Als letztes präsentierte der Chor aus Kecskemét mehrere klangstarke ungarische Volkslieder und stellte uns damit sich und seine Heimat vor.

Den Abschluss des Konzertes bildeten dann noch einmal alle knapp 400 Sängerinnen und Sänger zusammen. Wir sangen und tanzten fünf Stücke gemeinsam und wurden mit viel Applaus und Jubel belohnt. Stolz und vom Konzerterfolg immer noch euphorisch beendeten wir den Abend bei Buffet und Tanz im Mon Ami.


…or as it is titled on all official flyers, posters, programs and invitanios, „the great festival concert“. And really, the term „great“ defines how the evening will be remembered.
The concert was opended by the children’s choir of the schola cantorum, which tuned the audience with Sound The Trumpet for the following 2 1/2 hours of choral music. They were succeded by Gli Harminici from italy, which enthused the audience with their high spitirs and medleys of italian and otherwise mediterranian folk songs. The following choir from Nuremberg satisfied with Sister Act (which understandably was well received with the PKJC and the schola cantorum), California Dreaming and the not unfamiliar For the Beauty of the Earth. Then it was the turn of the youth choir of PKJC and schola cantorum. For the first time we were allowed to present the Five Hebrew Lovesongs, backed by a wonderful string quartet, as well as our second piece, the more challenging version of J’entends Le Moulin with flipping, clapping and strange sounds. The girls church choir of Limburg followed afterwards with sacred literature from many eras. Last but not least, the choir from Kecskemét presented many resounding hungarian folk songs und introduced itsself and its homeland.

The finale of the concert was performed by all 400 singers together. We sang and danced five songs together and were rewarded with a standing ovation. Proud and still euphoric, the day ended with a buffet and dancing at the Mon Ami.

So ein Käse! / So cheesy!

Wenn man gebeten wird, bei einem Auftritt unserer jüngsten Chorsänger einfach mal die Kamera auf die interessantesten Stellen der Bühne zu richten, klingt das recht harmlos. Aber wenn so viel Leben und Trubel herrscht wie bei „Ein Käse für den König“, hat man doch alle Hände voll zu tun.

Ab 16 Uhr präsentierten unsere Vorbereitungs- und
Nachwuchschöre heute in der Weimarhalle die szenische Kantate, die von Knut Gramß (* 1937) nach einem französischen Kinderbuch geschrieben und vertont wurde. In knapp 55 Minuten erzählten unsere Jüngsten die Geschichte eines Bauern, dem eines Tages ein besonders guter und großer „KÄS“ gelingt und sich daraufhin auf eine lange und beschwerliche Reise begibt, um seinem König ebendiesen Käse zu servieren. Unterwegs wird der Käse jedoch dank vieler hungringer Mäuler von Straßenjungen, Viehhirten und Adeligen immer kleiner, sodass der König später zwar seine Qualität lobt, sich mit der Quantität jedoch nicht zufrieden zeigt.

Unter der Regie von Vincent Kresse, der musikalischen Leitung von Cordula Fischer und begleitet von Pianistin Hsin-Pei Liu, Perkussionist Christopher Peyerl und Sprecher Alexander (von) Ebert sangen, sprangen, wuselten, krabbelten und rollten die ca. 85 Kinder kreuz und quer über die dreistufige Bühne der Weimarhalle. Vom König mit ausgestopftem Bauch bis zu den Ziegen und Schafen war jede Rolle belegt, und nicht zuletzt durch die Ausstattung der Sänger durch Gaby Kosa immer erkennbar. Es wurden große und kleine Käsemesser geschwungen (selbstverständlich aus Pappe) und ein großer hölzener Käse, größer als so mancher mitwirkender Chorsänger, rollte mehrmals von einer Seite der Bühne zur anderen.

Verständlicherweise wurde diese liebevolle Inszenierung vom Publikum mit stürmischem Applaus belohnt. Wie dem Urheber, der heute Abend als Ehrengast in der ersten Reihe dabei war, die Aufführung gefallen hat, ist mir nicht bekannt – ich bin aber zuversichtlich, dass Herr Gramß es ähnlich sieht wie der König: Vorzüglich, aber bitte mehr!


If asked to document the most exciting parts of the presentation from our youngest singers, it’s seems like an easy request. But confronted with as much hustle and bustle in „Ein Käse für den König“ (A Cheese for the king), you’ve got your hands full.
Starting at 16 o’clock today, our youngest singers, the Vorbereitungs-und Nachwuchschöre (untranslatable; basically our youngest singers up to the age of 10), presented this scenic cantata, which was set to music by Knut Gramß (*1937) after a french children’s book, in the Weimarhalle. Over the course of 55 minutes, our youngest told the story of a farmer who one day managed to make a particularly big and tasty cheese, and went on a long and eventful journey to serve said cheese to his king. Along the way, the cheese is getting smaller and smaller thanks to guttersnipes, cattle drovers and nobleman. And so, in the end the King praises the quality of the cheese, but is not pleased with its quantity.

Under the stage direction of Vincent Kresse, the musical leadership of Cordula Fischer and accompanied by pianist Hsin-Pei Liu, percussionist Christopher Peyerl and narrator Alexander (van) Ebert, the approximately 85 kids sang, leaped, scurried, crawled and rolled all over the stage. From the king with a stuffed tummy down to the goats and sheep, every role was filled and, thanks to the outfit of Gaby Kosa, always recognizable. Big and small cheese knifes (made out of cardboard, of course) were beeing swayed and a big wooden cheese, bigger than some of the actors, rolled from one sode of the stage to the other quite a few times.

Understandably, this fondly production was rewarded with rapturous applause. If the author of the piece, who sat in the front row as a guest of honour, was pleased, I don’t know – but I am certain that Mr. Gramß would phrase it just like the king: Marvelous, but please give me more!

Der Weg ist ein Ziel / The way is the aim

Nach frühmorgendlichem Einsingen der einzelnen Chöre trafen sich alle kleinen und großen Sangesbegeisterten im Saal der Weimarhalle zur klangvollen Anspielprobe. Zwei Geburtstagskinder wurden beglückwünscht, Stücke angesungen und Choreographien durchgegangen. Die Bühne war buchstäblich bewegt (was zumindest in der letzten Reihe stark spürbar war) und die ersten Zuhörer schienen es auch zu sein. Mit guter Laune und Vorfreude auf das Festivalkonzert ging es für alle in eine sonnige Pause.


After a warm up of the choirs by themselves early in the morning, all the singers met at the hall of the Weimarhalle for a sonorous dress rehearsel. Two birthday children were complimented, some pieces sung and choreographies rehearsed. The stage was literally moved (perceived extremly well in the last row) and the first spectators seemed so as well. In high spirits and with pleasent anticipation for the concert everybody experienced a sunny break.

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Eröffnung mit Knall und Konfetti / Opening with a bang and confetti

Das erste Konzert des Festivals ist geschafft. Nach der wie immer eloquenten und diesmal auch überraschend farbenfrohen Eröffnung des Eröffnungskonzerts in der Redoute präsentierten alle Chöre ihr Können. Wir erlebten die unterschiedlichen Klänge der verschiedenen Chöre und ein buntes Programm mit uns teilweise unbekannterer Literatur aus aller Welt, das Vorfreude auf das Festivalkonzert morgen weckte. Jetzt heißt es aber erst einmal für alle nachhause, Teetrinken und Stimme schonen, denn morgen früh steht die Generalprobe für ebendieses Festivalkonzert an.


The first concert of the festival is done. After the eloquent and this time surprisingly colorful opening of the opening concert at the Redoute every coir showcased their skills. We experienced the diverse sounds of the different choirs and a ragtag programm with (to us) partially unknown music coming from all over the world, which induced anticipation for the great concert tomorrow. But now it’s time to go home, drink tea and rest our voices, because tomorrow there will be the final rehearsel fot the Great Festival Concert.

Gemeinschaftsprobe oder Das Unmögliche wird möglich / Joint rehearsel or the metamorphosis of impossible to possible

Der Morgen begann mit einer Probe derjenigen Stücke, die alle Chöre beim großen Festivalkonzert gemeinsam singen werden. Nach einem ungarischen Einsingen probten dann also alle Chorleiter das Stück, das sie vorgeschlagen hatten. Und welches war nochmal das Erfurter/Weimarer Stück? Ach richtig, „Sing, sing, sing“ mitsamt Choreografie! Diese wurde also noch ein mal von Anfang bis Ende auf Deutsch und Englisch erklärt und durchgetanzt. In 12 Reihen, mit knapp 300 Sängern.  Klingt durcheinander, war es aber dank perfekter Vorbereitung (und entgegen einiger eher pessimistischer Angstvorstellungen) gar nicht! Nach einigem Üben sind jetzt alle bestens vorbereitet auf das morgige Konzert in der Weimarhalle.

Jetzt geht es nach kurzer Verschnauf- und Mittagspause auf zur Stellprobe in die Redoute, wo wir heute alle zusammen das Festival offiziell eröffnen werden.


The morning started with a rehearsel of the songs which all choirs will be performing together at the great concert. After a hungarian warm up, every conductor rehearsed the song which they had put forward. And which was the song of Erfurt/Weimar ? Oh, yes. „Sing, Sing, Sing“ with choreography! This one was illustrated from the beginning to the end in English and German with every dance move. 12 rows, with almost 300 singers. Sounds messy, but thanks to a perfect preparation, and contrary to some pessimistic beliefs, it wasn’t. After some practice everybody is now well prepared for the concert in the Weimarhalle tomorrow.
After a short sit-down and lunch break, everybody is walking to the Redoute for a blocking rehearsel. There we are going to open the festival all together.

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Willkommen in Weimar / Welcome to Weimar

Das Festival beginnt. Die Chorbetreuer, das Festivalteam, die Chorleiter und natürlich die Sänger der schola und der fünf Gastchöre (zu denen der PKJC auch zählt) sind bestens vorbereitet und in den Starlöchern. Gleich werden die Gastchöre beim Welcome Singen bei strahlendem Sonnenschein begrüßt und danach an die Gastfamilien übergeben. Außer der PKJC natürlich, der in seinen wunderbaren, neuen Chortshirts in alltagstauglichem Weinrot die Heimreise per Bahn antreten wird, um morgen bestens ausgeruht in die Kulturstadt zurückzukehren.


The Festival is beginning. The choir’s assistants, the organisations team of the festival, the conductors and, of course, the singers of the schola cantorum and its five guest choirs (including the PKJC) are well prepared and eager to start. In a few moments the guest choirs will be greeted under the bright sun at the welcoming singing and then be consigned to their host families. With the exception of the PKJC of course, which, provided with their wonderful, new and daily use suitable wine red colored choir shirts, will be going home via train to return rested tomorrow to the culture capital.

In eigener Sache: Unser neuer Blog

Pünktlich zum 3. Kinder- und Jugendchorfestival in Weimar haben wir unseren neuen Blog unter unserer neuen Adresse chor-blog.de eröffnet. Auf dieser neuen Plattform sind alle Artikel, Bilder und Podcasts des PKJC Erfurt und der schola cantorum weimar vereint.

Warum?
Seit vielen Jahren sind die beiden Chöre von Chorleiterin Cordula Fischer eng miteinander verbunden. Sie fahren gemeinsam auf Tourneen, verwirklichen Projekte wie das Weimarer Festival und geben zusammen Konzerte. Wir sind eine große Gemeinschaft, in der wir (von der geografischen Entfernung einmal abgesehen) kaum noch zwischen den beiden Chören unterscheiden.
Deshalb haben wir uns entschlossen, die Trennung der Chöre auch bei unserer Online-Berichterstattung etwas zu lockern. Über die letzten Wochen haben wir deshalb die Domain chor-blog.de angemietet, den PKJC-Blog dorthin umgezogen und die Inhalte des schola-Blogs dort integriert.

Was ändert sich?
Kurz gesagt: Nichts. Es ist, abgesehen von der Adresse, alles dort, wo es hingehört. Wer sich nur die Artikel eines der beiden Chöre ansehen will, kann die Schaltflächen auf der linken Seite benutzen, um nach Chören zu filtern. Dort finden sich auch Links zu den Webseiten der beiden Chöre.

 

Wir hoffen, dass dieser Zusammenschluss unseren Besuchern dabei hilft, immer gut informiert zu sein und zu bleiben, egal, um welchen Chor es sich handelt. Wir hoffen auch, dass die neuen Plattform weiterhin so reibungslos funktioniert wie die alten – sollten sich aber noch kleinere technische Probleme ergeben, bitten wir um etwas Geduld. Ein kurzer Hinweis an admin@chor-blog.de ist ebenfalls hilfreich.

Wir wünschen allen unseren Lesern viel Spaß auf dem neuen Blog. Ab jetzt folgen hier Berichte über das 3. Kinder- und Jugendchorfestival in Weimar.

Der Gemeinschaftsblog der Chorakademie Erfurt und der schola cantorum weimar.