Es weihnachtet so langsam

Hallo liebe Eltern, Freunde, Ehemaligen, Sänger und Sängerinnen, Gäste und Neugierige!

Traditionell wollen wir auch dieses Jahr schöne Weihnachtskonzerte mit allen Teilchören unseres Chores singen und danach gemeinsam die Adventszeit feiern. In diesem Jahr gibt es aufgrund der großen Anzahl der Sänger sowohl zwei Konzerte als auch zwei Weihnachtsfeiern. Das ist aber kein Grund zum Traurig-Sein… Im Gegenteil: Wir haben so die Möglichkeit, 2x schöne Musik zu hören und 2x Spaß bei Tanzen, Plätzchen, Singen, Punsch und Geschenken zu haben!!

Wer Lust hat, ist herzlich eingeladen zu unseren Veranstaltungen!

1) Samstag, 03.12. um 19.30 Uhr in der Kaufmannskirche (am Anger): Es singen der Kinder- und Jugendchor
2) Sonntag, 04.12. um 16.00 Uhr im Coelicum der Theologischen Fakultät Erfurt (Domstraße 10): Es singen der Kinderchor und die Nachwuchsensembles

Der Jugendchor und alle Ehemaligen und Eltern, die gerne dabei sein möchten, treffen sich am Samstag nach dem Konzert zu Weihnachtsfeier in der Musikschule Haus A (Turniergasse!), alle anderen am Sonntag nach dem Konzert im Coelicum. Bei der Feier des Jugendchores gibt es in diesem Jahr ein Novum: Als gemeinsamen Höhepunkt haben wir vor, zu Wichteln. Damit es gelingen kann, bitten wir jeden Chorsänger und Gast auf der Feier, der gerne mitmachen möchte, ein entsprechendes Geschenk mit zu bringen. Um eine möglichst gerechte Geschenkverteilung zu erreichen, sollte das Wichtel jedoch nicht mehr als 5 € kosten. Die genauen Spielregeln klären wir dann vor Ort.

Ansonsten gilt für alle Feiern traditionell: Wer gut gesungen, bei allen (oder fast allen) Proben da war und natürlich wer besonders viel Spaß bei unseren gemeinsamen Erlebnissen hatte, sei es auf der Torunee, beim Lebkuchen-Sammeln bei Hänsel & Gretel oder einfach bei den wöchentlichen Proben, der darf vielleicht auch auf ein Geschenk vom Weihnachtsmann hoffen…

Wir freuen uns auf schöne Veranstaltungen! Kommt und macht mit!

Was lange währt…bekommt eine Ende – Eindrücke zum „Tag der offenen Tür“ im Theater Erfurt

Ein sonnig kalter Sonntag Anfang Oktober. Stille liegt über dem Mainzerhofplatz. Plötzlich öffnet sich das Haupteingangsportal des Theaters, ein reges Treiben wird bemerkbar. Seit den Morgenstunden sind überall im Haus die Aufbauarbeiten zum Tag der offenen Tür im vollen Gange.

Ab 13 Uhr präsentiert sich das Theater in seiner ganzen Vielfalt musischen, künstlerischen und technischen Handwerks. Opern- und Opernchorsänger geben durch eine öffentliche Probe Einblicke in ihre musikalischen Aktivitäten. Ebenso spannend ist die Licht-,Ton- und Bewegungsshow, die die wichtigen, aber sonst für den Zuschauer verborgenen Arbeiten der schwarzgekleideten Männer neben, hinter, über und unter der Bühne vor, während und nach den Vorstellungen offenbart. Die Werkstätten laden im unteren Parkettbereich zu Kostümanproben und Hutbasteleien ein, während die Maske daneben das beliebte Kinderschminken veranstaltet. Doch das ist noch lange nicht das gesamte Ausmaß an interaktiven Handlungen, welche den Besuchern heute offenstehen. Dank tatkräftiger Mithilfe seitens Frau Langer, Frau Samaan und einigen freiwilligen Helfern zeigt sich im linken oberen Parkett auf zwei Tischen in großer und bunter Vielfalt die Arbeit unseres Chores. Inszenierungsplakate, Chortagebücher, Tourneegeburtstagsgeschenke wie Memory und (Kaffee)Becher, und nicht zu vergessen: Die Chor-T-Shirts. Besonderes Interesse erweckt ein Quiz, welches, nach dem Einblick in die Welt des Chorsingens, als eine Art „Festigung des neuerworbenen Wissens über Chorliteratur und innerchorliche Traditionen“ dient.

Wer jedoch glaubt, dass theoretisches Wissen allein reicht, um die Liebe zum Singen nachvollziehen zu können, wird eines besseren belehrt. Als Höhepunkt folgt nach der Darstellung die Ausführung. Was das bedeutet? Ganz einfach: Selber aktiv werden! In zwei öffentlichen „Hänsel“ Proben wird das Publikum von Frau Fischer zum Mitmachen animiert. Von Konzentrationsübungen durch „Hejo“ mit Choreografie bis hin zum Konsonantentraining an Auszügen wie „Die Hexerei ist nun vorbei […] Habt Dank euer Leben lang“ ist alles dabei, was Bühnenpräsenz und Gesang vereint. Es entsteht sozusagen der Superlativ des Laienchorsingens.

Ein weiterer Höhepunkt erfolgt durch die Vergabe des alljährlichen Zuschauerpreises, welcher, wie von vielen erwartet, nach kurzem Tamtam durch Ansprachen und Händeschütteln an „La Bohème“ verliehen wird. Nicht nur für das Theater, sondern auch für uns eine erfreuliche Nachricht. Unser Anpreisen von Kokosmilch scheint erfolgreich erhört wurden zu sein.

Nach fast sechs Stunden des Flanierens, Singens und Theaterentdeckens beruhigt sich das Geschehen langsam. Kurz nach 18 Uhr, dem offiziellen Ende, verlassen die letzten Besucher die „heiligen Hallen“. Der Um- und Abbau und damit auch das Zusammenpacken unserer verewigten, kleinen Welt stellt die letzte Aktivität an diesem erlebnisreichen Tag dar. Danach kehrt schlussendlich Ruhe im gesamten Haus und unseren Gemütern ein. Einzig von dem Springbrunnen des Theatervorplatzes lässt sich ein gleichmäßiges Plätschern vernehmen.

Hänsel & Gretel – Die Vierte

Wie jedes Jahr scheint Weihnachten, zumindest laut dem derzeitigen Gebäck- und Süßwarenangebot in den hiesigen Supermarktketten, unmittelbar vor der Tür zu stehen. Begleitet wird diese Erscheinung auch von natürlichen Begebenheiten wie den ersten frostigen Temperaturen, der verfrüht einsetzenden Dunkelheit und dem unnatürlich großen Lebkucheneinkauf des Theaters.

Das kann nur eines bedeuten: Nach der erstmalig aufgeführten „La Böhm“ zur letztjährigen Weihnachtszeit erfolgt nun die Rückbesinnung zur einzig wahren Kinderweihnachtsoper – Hänsel und Gretel.

Mit insgesamt 55 Sängern als Bühnen- und Ersatzbesetzung, begannen Ende September, in altbewährter Art und Weise, die Proben mit den musikalischen Arbeiten in der Musikschule. Fast fünf Wochen später beginnt mit kommendem Dienstag die darstellende, künstlerische Gestaltung im Theater. Alles mit Gesang, Kostüm und Choreografie – wie es sich für eine Endprobenwoche mit Premiere am 06. November gehört!

Derzeit laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren: Verträge müssen unterzeichnet, Kostüme in der Theaterschneiderei anprobiert und die allseits geschätzten Premierenkarten gebastelt werden. Schließlich sind Generationen von Chorkindern durch die Kostüme hindurch gewachsen, und die jungen Sänger müssen für die dritte Wiederaufnahme (!) neu eingekleidet werden.

Wenn man nun also wieder durch die Erfurter Innenstadt läuft, sind es nicht nur die „Mutti, Mutti! Das will ich haben!“ – Rufe von Kindern, die nach dem Erblicken eines Spielzeuges eben dieses als ihren Weihnachtswunsch auserkoren haben, welche uns schmunzeln lassen. Es sind die vereinzelten Mütze-, Schal-und Handschuhträger (Chormanier, damit möglichst wenig Körperwärme verloren geht), von welchen eingängige Ohrwurmmelodien gesummt und Worte wie „erlöst“, „befreit“ und „Knusperhexe“ vernommen werden können. Weihnachten kann kommen!

Wir wünschen dir viel Segen…

… auf allen deinen Wegen.

Heute hat unsere Chorleiterin Geburtstag. Und wie sollte es anders sein, sie verbringt auch diesen Tag mit Chorarbeit mit den Sängern aus dem Nachbardorf.

Diese spielten (auf Cello, Querflöte, Bratsche und Klarinette) Variationen auf das bekannte Mozart-Stück „Happy Birthday“, andere Jugendchoristen hatten eine Schwarzwälder-Kirschtorte (die Lieblingstorte der Chorleiterin) gebacken und der Gesamtchor schenkte Cordula ein Chorbild.

Glückwünsche in den Kommentaren werden Fr. Fischer zugestellt.

Bin ich jetzt dran?

Was sind 75 Sänger und Sängerinnen? Kinder, Jugendliche und Junge Erwachsene zwischen 10 und 24 Jahren alt?  Genau – die diesjährige Tourneebesetzung des Philharmonischen Kinder- und Jugendchores an der Musikschule Erfurt. Hier sind sie noch einmal alle versammelt. Für alle die in Erinnerungen schwelgen wollen, schauen ob ihr Kind auch wirklich mit auf Tournee war, für die die herausfinden wollen was uns die zwei Wochen beschäftigt hat, was uns gefallen hat und was nicht. Treten Sie näher und finden Sie es heraus…

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Photography: PKJC/ Billie Enders, Vincent Müller & Stephan Mahn

Zurück!

„Vor Montag 24 Uhr möchte ich nicht mit meinen Eltern sprechen.“ (G.E.). Nun ist es soweit alle sind wieder zu Hause und können ihren Eltern in die Arme und in ihr Bett fallen. Das Dokuteam dankt allen Lesern während der Tournee und freut sich weiter aus dem Chorleben berichten zu können.

In den nächsten Tagen werden hier veröffentlicht:

  • Podcast Tag 15
  • Berichte vom letzten Tag
  • Fundbüroliste

Aber erstmal schlafen! Gute Nacht!

Der Gemeinschaftsblog der Chorakademie Erfurt und der schola cantorum weimar.