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Fahrara-Fahrara-Rabum

Das Wandern ist des Chores Lust – Kurz vor Ende der Tournee gab es heute noch einmal einen Tag ohne Konzert. Jedoch nicht unbedingt weniger Aktion. Die traditionelle Wanderung mit dem gesamten Tournee-Chor stand an. Nach Plön auf die Prinzeninsel sollte es gehen.

Da ein Paar leider nicht ganz so gut zu Fuß waren und unser Kleinbus zur Verfügung stand, ging es für die Einen also mit dem großen Bus zwei Seeen und etwa 13 Kilometer weiter nach Malente zur großen Wanderung und für die Anderen direkt nach Plön zu einem Stadtrundgang.

Nach einer schönen Strecke entlang der Seen, durch Wälder, vorbei an Feldern und vielen Dutzend Fahrradfahrern ausweichend erreichten wir den für viele doch sehr wichtigen Tagesordnungspunkt: den Rewe in der Plöner Innenstadt. Dort versorgte man sich mit den überlebenswichtigen Snacks für die morgige Rückfahrt oder auch nur mit einer Packung gerfrorener Mangostückchen (Eine hervorragende Alternative um sich ohne das klassische Eis und noch dazu relativ stimmschonend eine Erfrischung zu gönnen)

Voll gepackt mit tollen Sachen ging es nun vereint mit der Gruppe des Kleinbuses – sie hatten uns am Rewe erwartet – weiter auf die Prinzeninsel und an die dortige Badestelle. Da die ortsansässige DLRG-Station leider unbesetzt war, war leider kein richtiges Badeerlebniss möglich, aber für eine Abkühlung nach der Wanderung reichte es dann doch.

Zurück in der Jugendakademie Bad Segeberg war es zum letzten mal Zeit für einen Tagesabschluss, diesmal ganz besonderer Art: Die künftigen Ehemaligen wurden feierlich verabschiedet. Sie starten nach dem Sommer in die nächsten spannenden Lebensabschnitte. Nun heißt es nur noch Packen und Räumen, um erfolgreich – nichts vergessend – in den letzten Tag der Tournee gen Erfurt zu starten.

Der Sonntag

Nach einer für die meisten sicher recht kurzen Nacht begann der letzte Tag des Festivals in drei Kirchen Weimars. Dort waren die Gastchöre aus Italien, Ungarn und Limburg eingeladen, zur musikalischen Gestaltung des Gottesdienstes beizutragen. Dies lockte nicht nur die üblichen Kirchengänger, sondern auch einige Sänger und Sängerinnen aus schola und PKJC an, die die Chance nutzen, unseren Gästen ein letztes Mal zuzuhören.

Danach trafen sich alle Beteiligten des Festivals im Schlosshof, um beim gewitzt betitelten „Schluss im Schloss“ das Festival abzuschließen. Dabei wurde das offizielle Festivalbanner versteigert, den Chorleitern und -betreuern gedankt und alle Chöre durften noch einmal gemeinsam singen. Vor allem Sing Sing Sing kam so gut an, dass wir es zur Freude des aus Eltern und schaulustigen Touristen bestehenden Publikums gleich zwei mal vorführten.

Anschließend war es Zeit, die Gastchöre zu verabschieden. Und das passierte natürlich nicht irgendwie, sondern mit dem Reisesegen An Irish Blessing, den wir vor den Bussen der Gastchöre sangen und in den sogar einige von ihnen begeistert einstimmten. Nach vielem Winken und Bussen Hinterherlaufen waren dann alle in ihre Heimat entsandt und das Festival war offiziell zuende.

Hinter uns liegen vier wunderbare, sonnige, fröhliche, anstrengende, erinnerungswürdige, musikalische Tage. Wir durften  unseren Gästen zuhören, uns selbst präsentieren und alle gemeinsam musizieren. Wir haben neue Traditionen und Rituale kennengerlernt und unsere eigenen weitergegeben, haben neue Menschen getroffen und Freundschaften geschlossen. Alles in allem haben wir ein großartiges Festival gefeiert, über das wir noch noch oft sprechen werden und das uns allen noch lange im Gedächtnis bleiben wird.