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Foto: PKJC/Stephan Mahn
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Foto: PKJC/Stephan Mahn
Ein extrem trocken klingender Raum, der unsere Intonation in manchen Stücken etwas niederdrückte, hat uns nicht davon abgehalten, ein gutes, erstes Konzert als Tournée-einstieg zu singen. Lustige Publikumsreaktionen wie der obligatorische Lacher nach der Anmoderation von „Visür“ („Die Liebe! Immer wieder ein Thema auch für und in unserem Chor…“) oder der ostentative Einfall einer älteren Dame aus den ersten Reihen, die vehement darauf bestand, keinen Text zu verstehen, trugen uns recht fix durch das Programm, das wohlwollend empfangen wurde.
Und nach dem Konzert?
Tja, der Schreiber dieser Zeilen sieht mit weinendem Auge der sich stets verlängernden Schlange zu, die sich vor dem Buffet in der Kantine des Augustinums aufreiht. Aber was solls, früher oder später bekommt jedes Huhn sein Korn…auch wenn man ihm zumindest die Blindheit nicht vorwerfen kann. Außerdem ist dem Service, welchen wir in der Einrichtung begegneten, nichts entgegen zu setzten. Gar fürstlich wurden wir in einem großen Saal zum Essen untergebracht und die Gläser mussten nicht selbst wieder aufgefüllt werden.

Update: Leider wurde der ursprüngliche Einstieg nicht mit dem nötigen Scherz innerhalb des Chores bedacht, daher wurde er abgemildert 🙂
Das Wochenende war gut gefüllt mit gut gefüllten Konzerten. Einmal das Konzert des Kinder- und Jugendchores in der Kaufmannskirche, zum anderen das Konzert der Nachwuchschöre und des Kinderchores im Coelicum (letzteres war sogar so voll, dass Stühle nachgestellt und der Kinderchor aus dem Raum getrieben werden musste). Danach gab es die traditionellen Weihnachtsfeiern, die des Kinderchores und der Nachwuchschöre und die des Jugendchores.
Die Gäste
Die Jugendchorweihnachtsfeier glänzte durch die Anwesenheit von Ehemaligen wie Lisa K., auch wenn es weniger waren als im letzten Jahr so war es doch schön alte Bekannte wieder zutreffen, aber auch neue Gesichter zu sehen.
Die Feier der Jüngeren überzeugte dafür durch pure Masse an Kindern, dass machte es zwar manchmal schwer zum Buffet durchzudringen, aber hier sah man viele neue Gesichter und – wenn man zu den älteren Sängern gehörte die dort waren – sein Chorpatenkind wieder.
Das Buffet
War – wie bei allen Chorbuffets – reichhaltig und lecker, Salate, Klopse, Pizza, Kuchen, Süßkram etc.. Als herausragend sei aber das Sushi auf dem Buffet der Jüngeren erwähnt.
Getränke
Kinderpunsch – bei den Älteren mit Schuß. Außerdem – sehr beliebt nach Konzerten – Wasser und Säfte.
Musikalische Untermalung
Als Höhepunkt der Jugendchorfeier kann man sicherlich das Zerplatzen der Luftballons zu „Aus der neuen Welt“ von Dvořák werten. Aber selbstverständlich wurde auch getanzt, aber nicht – wie bei der Feier der Jüngeren – gesungen. Dort nämlich schmetterte man zusammen mit den anwesenden Eltern unter der fachkundigen Anleitung von E. Fellner Weihnachtslieder.
Geschenke
Eines hatten beide Feiern gemeinsam, das Chorweihnachtsgeschenk (bei den Jüngeren überbracht durch den bekannten Chorweihnachtsmann), die Tournee-CD fachkundig aufgenommen von Anton Langer, mit Cover von Frauke Langer und von diesen und anderen Helfern zusammengesetzt. Danke für dieses schöne Geschenk.
Bei den Jugendlichen wurde außerdem noch gewichtelt. So erhielt Steffi S. ein wunderschönes Lebkuchenherz mit der Aufschrift „Keiner hat mich lieb.“.
Abschliessend kann gesagt werden, die Anwesenheit auf beiden Feiern hat sich gelohnt und war schön, aber wäre es nicht noch schöner wenn alle Teilchöre zusammenfeiern? „Ja.“ (Vincent M., Ehemaliger & Autor dieses Artikels).
Frohe Weihnachten.
Wer noch Konzert- oder Feierbilder für den Blog hat, maile diese bitte an pkjc@vincentmueller.net.
Morgens hies es auf in Richtung „Norden“! – Nein, damit ist nicht die Himmelsrichtung, sondern die Stadt Norden gemeint. Hier gastierten wir vor 2 Jahren schon einmal in der St. Ludgerus Kirche. Nach einem kleinen Tripp durch die kleine aber feine Innenstadt hieß es dann wieder die üblichen Konzertprozedere durchzurasseln: Aufbau, Stellprobe, ansingen, Orgel testen, umziehen und schließlich Konzert. Die Kirche war sehr gut gefüllt. Bekannte und unbekannte Gesichter waren begeistert. Wir waren in dieser Stadt herzlich Willkommen, was man an den Zuschauerreaktionen erkannte. Bei der Zugabe „Der Mond ist aufgegangen“ kullerten auch schon die ein oder andere Freundensträne in den Reihen.
Ein Konzertbesucher zu einem Anderen als er die Kirche verließ:
„Der Chor war großartig. Er hat seinem Namen wieder alle Ehre gemacht!“
Ein Konzertbesucher zu Vincent:
„Sie sind aber nicht der Sohn von Christian Wulff?“
Nach dem Konzert gab es noch ein gemeinsames Eisessen mit unserem Busfahrer.
Schließlich trafen wir so gegen 23:30 Uhr wieder in der Jugendbildungsstätte ein und nach einem kurzen und lustigen Tagesabschluss (v) fielen wir alle der Reihe nach ins Bett.
Morgen heißt es „ausruhen“ um die letzten Konzerttage gedanklich Revue passieren zu lassen und dann den letzten Konzertteil unserer 5. Sommerkonzerttournee mit neuer Kraft zu singen.
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Photography: PKJC/Stephan Mahn
„Das Konzertkonzept ging echt auf“ , sagte Vincent Müller zufrieden nach unserem Sommerspaziergang. 3 Chöre, 3 Kirchen, 3 Konzerte zu 3 verschiedenen Zeiten. Hier gibt es Bilder von unserem „Sommerspaziergang mit dem PKJC“:
Photos: Friedrich Ziller / Raik Syring
„Halli, Hallo, Hallodria“ war am Samstag nicht zum ersten Mal in Erfurt zu sehen. Einige Impressionen von der ersten Vorstellung.
In dieser kalten Jahreszeit ist es angenehm, wenn man einen Raum betritt und einem Wärme entgegen schlägt. Das Gegenteil ist weniger angenehm. Die Sänger des PKJC am Samstag in der Severikirche zu Erfurt durften dies erleben. Auch wenn man sich unter der Chorkleidung warm angezogen hatte – die Männerstimmen und Tenöre mit Jackett auch stilsicher darüber – nach einer Weile fingen alle an zu frieren, trotz herzerwärmender Wortbeiträge von Marion Walsmann und Herrn Erras. Zum Glück hatten einige Sänger des Jugendchores Thermoskannen voller warmen Tee mit und erwärmten damit nicht nur sich, sondern auch die Menschen in ihrer Umgebung. Danke Max S..
Sängerisch war das Konzert – trotz Aussetzer im Tonfindungsvermögen des Soprans und Probleme mit dem Tempo – gut und gut besucht. Und die Severikirche ist kalt, aber klingt gut. Fotos folgen.
Wettbewerb: Wer zuerst in den Kommentaren schreibt, aus welchem Film das Titelzitat stammt, der gewinnt einen Abend mit dem Dokuteam und eben diesem Film… Viel Erfolg. Mitglieder des Dokuteams sind nicht teilnahmeberechtigt.
… kurz danach kam der PKJC in Vieselbach an. Unter der Führung von Supersopranistin/Medizinstudentin/GoogleMaps-Nutzerin Kathleen Kresse erreichten die Reisenden die Evang. Kirche Vieselbach. Dort trafen wir auf alte Bekannte und neue Gesichter aus dem Jugendchor der Schola Cantorum Weimar, mit dem uns nicht nur die gemeinsame Chorleiterin, sondern auch Freundschaften und gemeinsame Sänger verbinden.
Es folgten Ansingeprobe und Einsingen bevor man sich im Gemeindehaus nocheinmal zum Proben und Aufwärmen (circa -50 °C in der Kirche) zusammen fand.
Mit „Maria durch ein Dornwald ging“ zogen die beiden Chöre ein. Abwechselnd sangen nun wir und die Sänger aus dem Nachbardorf, einige Literatur der Schola kannten wir schon, andere war neu für uns. Auf jeden Fall ein Erlebnis mal einen anderen Chor zu hören. Und noch dazu einen so guten (Herzlichen Glückwunsch nach Weimar).
Wer die Schola selbst einmal hören will, hat am Sonntag die Chance beim Konzert aller Chöre der Schola Cantorum Weimar 15:00 Uhr in der Herderkirche.
Photos: PKJC/Kathleen ‚Kathi‘ Kresse & Vincent ‚Meister der Ansagen‘ Müller
„Ab nach HerrenhutNeudietendorf!“ erschallte es heute in Erfurt, Weimar (bei Erfurt), Halle & anderen Orten.
Dort nämlich fand heute unser Herrenhuter-Barock-Konzert statt. Nachdem alle – mehr oder minder pünktlich – angekommen und freundlich begrüßt wurden waren, wurde erstmal geprobt. Exakt 2 Minuten vor Beginn des Kaffetrinkens waren wir damit auch schon fertig*. Nachdem wir den Essenssaal gefunden hatten, schlugen wir uns die Bäuche mit crémegefüllten Bienenstich voll. Danach hatten wir die Möglichkeit das wunderschöne Gelände des Zinzendorfhauses anzuschauen. Wirklich sehr geeignet für einen Herbstspaziergang.
Nach der Besichtung des Kräutergarten mit biblischen Kräutern (‚Würzig ist das Lamm‘), setzen sich die Sänger des PKJC um die Feuerstelle nieder und führten tiefgründige Gespräche über ihre Freundschaft zu Georg Baumann.
Und dann kam das Abendessen. Huhn mit Aprikose. Gebackene Pilze. Knödel. Um nur einige Höhepunkte des Hauptganges zu nennen. Ideal für ein gutes Baßfundament eine halbe Stunde bevor gesungen wird…
Dann folgte das Konzert. Volle Kirche. Spannende Reden zu Herrenhuter Musik. Geniale Orgelimprovisationen von Professor Leidel. Applaus. Viel Lob.
Heimfahrt.
Erholung.
Gute Nacht.
*Ausnahme: Alt… Deshalb wurde nach dem Kaffee nochmal 10 Minuten geprobt, die im Haupttext des Erzählflusses wegen und um die Alttistinnen nicht bloßzustellen verschwiegen wurden.
Wir befinden uns kurz vor den Herbstferien. Der ganze PKJC ist in Erholungsstimmung. Der ganze PKJC? Nein! Ein kleiner Haufen unermüdlicher Chorsänger hört nicht auf zu singen. Und das Leben ist nicht leicht umgeben von Herrenhuter Barockmusik.
Zusammen mit Sängern des Kammerchores Michaelstein (Leitung: Sebastian Göring) und des Mitteldeutschen Frauenkammerchores (Leitung: Sebastian Göring), bereiten sich einige Sänger des PKJC (Chorassistenz: Sebastian Göring) auf ein Konzert mit Musik des Herrenhuter Barocks in Neudietendorf vor, wo sie anlässlich einer Zinzendorftagung singen werden. 3 Proben für ein Konzert. Für einige (mich) eine besondere Herausforderung.
Trotzdem lohnt es sich morgen 20.30 in Neudietendorf vorbeizuschauen.