
Photo: PKJC/Stephan Mahn
Der Tag begann wie erwartet sehr früh. Wir wurden 5 Uhr geweckt, wobei an dieser Stelle einmal das Weckteam gelobt werden muss, welches jeden Tag immer noch früher aufsteht, um uns freudig mit einem Lied zu wecken. In Tradition unseres Chores wurde vor dem Frühstück das Lied „Aller Augen“ gesungen. Dieses jedoch hat bis jetzt noch nie so müde geklungen.
Unser Mobby Dick nahm uns in seinen Bauch auf und ließ uns zweieinhalb weitere Stunden schlummern oder die Aussicht genießen. Katrin, unsere Perle einer Busfahrerin, weckte uns sanft mit Alfred J. Kwak`s „Warum bin ich so fröhlich“ 9 km vor Innsbruck.
Angekommen ging es sogleich in den Dom St. Jakob zur musikalischen Gestaltung des Gottesdienstes. Doch davor ging es wie gewöhnlich nach der Stellprobe zum Umziehen, was sich etwas verzögerte, da wir einige Minuten in der Wendeltreppe zur Empore feststeckten. Während des Auftritts war es oben etwas eng, was jedoch den Vorteil hatte, dass wir dem Aushilfsorganisten, eigentlich Domkapellmeister, Herrn Klemm bei seiner Arbeit über die Schulter gucken konnten. Stefanie Schmitt und ihr ehemaliger Mainzer Chorleiter Herr Klemm trugen großen Anteil daran, dass wir heute die Möglichkeit bekommen sollten im Dom Innsbrucks zu singen. Hierfür an dieser Stelle noch mal ein herzliches Dankeschön!



Gegen Mittag erklommen wir den Weg zum Alpenzoo. Dort verbrachten wir einen lehrreichen und dennoch entspannten Nachmittag. Wann hat man schon mal die Gelegenheit Murmeltiere, Luchse, Biber und Bisons von Nahem zu betrachten?








Das abendliche Konzert fand ebenfalls im Dom statt. Diesmal standen wir nicht auf der Empore, sondern wie üblich vor dem Altarraum.

Die Akustik der Kirche war sehr spannend, für uns klang es sehr hallig und doch verstand man als Zuhörer jedes Wort. Überrascht waren wir davon, dass uns die gut 70 Gäste (Touristisches Laufpublikum nicht eingerechnet) nach jedem Stück Applaus spendeten. Nach dem zügigen Abbau der Chorpodeste ging es zurück in den Bus und mit Sonnenuntergang über die Alpen. Kurze Rast mit grandiosem Ausblick gab es am Zugspitzblick. Dann fuhren wir geschafft aber zufrieden in die Nacht hinein.
Photos: PKJC/Stephan Mahn und Friedrich Ziller
Die Konzerttournee im Sommer ist nicht nur Höhepunkt des Chorjahres sondern auch der Zeitpunkt um liebe Freunde, Chorgefährten, Tourneemitstreiter, Sopranisten, Altisten, Bässe und Tenösen zu verabschieden. Sei es aufgrund einer Ausbildung, dem Schulwechsel oder einem Auslandsaufenthalt – die Gründe sind mannigfaltig, doch eins ist klar wir freuen uns auf ein Wiedersehen oder besser gesagt ein gemeinsames musizieren! Wir verabschieden uns dieses Jahr von:








Und da wollten wir schon die nächste Urkunde überreichen – doch Vanessa Blödorn gab vorerst Entwarnung. Sie bleibt ihrer Familie, Erfurt und damit dem PKJC noch ein Jahr erhalten.

Photos: PKJC/Stephan Mahn
Für die hilfsbereiten Kommentatoren und an alle Wartenden:
Der Podcast ist nun wieder online – in Farbe und auch schon mit Ton!
https://chor-blog.de/2010/07/30/podcast-fur-die-tage-9-11-noch-einmal/
Es ist 15.18 Uhr – eine kleine Gruppe des PKJC liegt auf der Wiese und liest, chillt in Hängematten oder überlegt krampfhaft, was man denn jetzt Interessantes bloggen könnte.
Begeben wir uns also gemeinsam auf eine kleine Zeitreise. Geweckt wurde um 5.45 Uhr. Genau die richtige Zeit zum Aufstehen an einem Samstag. Gefrühstückt wurde mehr oder weniger – so wie es halt im schlaftrunkenen Zustand möglich war. Dann ging es auf eine 2 ½ h Busfahrt mit dem müden Mobby Dick. Im Gemeindezentrum der Johannesgemeinde Villingen-Schwenningen zogen wir uns rasant um und fuhren zur LGS. Dort sorgten wir in unserer Chorkleidung für einiges Aufsehen und zogen schon eine kleine Schar Zuschauer hinterdrein.

Nach einer zügigen Ansingeprobe begann unser Open Air Konzert im Kirchenpavillon. Zu unserer Überraschung zählten auch zwei ältere Mitglieder der Christophorus Kantorei Altensteig und die Familien Langer und Werner zu unseren werten Besuchern. Zur Information für die Daheimgebliebenen, der Jugendchor der Christophorus Kantorei Altensteig belegte beim diesjährigen Deutschen Chorwettbewerb den ersten Platz in unserer Kategorie.

Im Verlaufe des Konzertes blieben viele Besucher der LGS stehen und lauschten den sommerlich frischen Klängen unseres Chores. Auf dem Parkplatz, in und um den Bus, zogen wir uns wieder um und mussten uns schon von zwei Chormitgliedern verabschieden. Till Werner kehrte wieder nach Hause zurück, denn das Schuljahr in Sachsen-Anhalt und somit am Internat Schulpforta beginnt schon morgen. Till war bis letzten Sommer Mitglied unseres Chores und kehrte aus alter Verbundenheit, in diesem Jahr als Unterstützung, zur Tournee zurück. Magdalene Müller, seit 2002 Mitglied des PKJC, legte dieses Jahr ihr Abitur ab und geht nun für ein Jahr nach Mexico. Wir sind gespannt und wünschen Magdalene alles Gute für das nächste Jahr. Vielleicht wird sie uns in 2 Jahren als Ehemalige auf die nächste Süddeutschlandtour begleiten.


Den restlichen Sommertag verbrachten wir vergnügt auf dem weitläufigen Gelände der LGS. Wir probierten den Barfußpfad aus, veranstalteten eine kleine Wasserschlacht, besuchten den kleinen Klettergarten und genießen nun die wohlverdiente Ruhephase bis zur Busabfahrt um 17.30 Uhr.




Zurück in Leutkirch, wird der Abend sicherlich nicht mehr lang werden, da der Wecker morgen schon 4.45 Uhr für die Weckgruppe klingelt. Denn dann geht es zum Gottesdienst nach Innsbruck.
Photos: PKJC/Stephan Mahn

Was sehen Sie auf diesem Bild? Genau, einen Frühstücksteller aus dem Hause Regina Pacis. Und was befindet sich auf dem ominösen Teller?
1 Kürbiskernbrötchen
1 Stückchen Butter
1 Stück Paprika
2 Fischstäbchen
2 Cocktailtomaten
1 Schälchen Milchreis mit Zucker und Zimt
1 Tasse Kaffee
1 Portion Lachs
Irritierend? Nein, faszinierend und Diskussionsanregend!

Nach dem Frühstück ging es in den Probenraum für die letzte CD Aufnahme der Tournee. Mit einer fröhlich, frechen Interpretation von „Music is my life“ ist das Programm der ersten PKJC CD komplett. Nun gehen die Aufnahmen in die Postproduktion und wir sitzen im Bus nach Hohenschwangau. Ob die Frauen des Chores dort ihren Märchenprinzen finden oder ihn eigentlich schon direkt vor Augen haben –wir wissen es nicht, aber wir halten Sie auf dem Laufenden. Sie können sich schon jetzt auf das Chorbeziehungsdiagramm der Firma Müller/Baumann freuen.
Photos: PKJC/Stephan Mahn
Das Motto der CD-Aufnahmen „noch einmal.“ kostet das dokuteam zeit (die wir natürlich gerne in die cd investieren), und produziert wenig schöne bilder, deshalb der dreitagespodcast unter dem motto noch einmal.
„Herr, bleibe bei uns,
denn es will (!) Abend werden,
und der Tag hat sich geneiget“!